ADB:Locella, Alois Freiherr von

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Artikel „Locella, Alois Freiherr von“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 19 (1884), ab Seite 58, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Locella,_Alois_Freiherr_von&oldid=675605 (Version vom 25. Dezember 2009, 15:21 Uhr UTC)
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Loeellll: Alois Emmerich Freiherr v. L., geb. zu Wien am 3. Septbr. 1733, trat, nachdem er seine Studien an der therefianischen Ritterakademie vollendet hatte, in den österreichischen Staat-8dienst, in welchem er allmählich bis zu der Stellung ein-es wirklichen niederösterreichischen Regierungsrathes und Beisitzers der Büchercensurcommission avancirte; er starb in Wien am 27. December 1800. Schon während seiner Studienzeit hatte er besondere Neigung für die classische Philologie empfunden und als junger Mann von 21 Jahren eine Probe dieser seiner Studien in der ohne seinen Namen erschienenen Schrift „’1’rjz t911tzmjnst Hä i11uscra11äus 1OgOs Ill tzb11r11–um“ (Wien 1754) veröffentlicht; dieser Neigung blieb er auch in späteren Jahren treu und erwarb sich durch seine Ausgabe des griechischen Roma:13 des Xenophon von Ephesus, welche einen auf Grund einer neuen Vergleichung der (einzigen) Florentiner Handschrift wesentlich verbesserten Text. eine neue lateinische Uebersetzung und einen gründlichen Commentar enthält (Wien 1796), eine angesehene Stellung unter den Philologen seiner Zeit, wie er auch mit dem bedeutendsten österreichischen Alterthumsforscher jener Zeit, [59] dem Numismatiker J. Eckhel, persönlich eng befreundet war. – Außerdem hat er noch zwei kleinere Schriften veröffentlicht: „l)jz1ogus cke jtsrs.tjs 1ibrornm Sc1jtj011ibus (Wien 1758) und „bJ888.j Sur 19. 1186esjtes C10 (:o11kersr 1es 6mp10is SO1Or1 1es ts.1Sns (ebendas. 1760).

Vgl. Dr. C. v. Wurzbach, Biographisches Lexicon des Kaiserthums Oesterreich, 15. Thl., S. 359.
B.
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