ADB:Martini, Gregor Christian

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Artikel „Martini, Gregor Christian“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 20 (1884), ab Seite 509, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Martini,_Gregor_Christian&oldid=920552 (Version vom 24. Dezember 2009, 23:58 Uhr UTC)
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Martini: Gregor (nicht Georg) Christian, geb. am 25. Mai 1672, † am 28 Febr. 1728, Advocat am hinterpommerschen Hofgericht zu Stargard. Mit Benutzung der Handschriften seines Halbbruders Ernst Gottfried Meinelvus schrieb er: „Gelehrter Teutschen Redner-Schatz“, 1. Theil, Stettin 1704, in 4°. Das Werk ist eine Art synonymisches Wörterbuch, worin der Verfasser dem üblen Hang des Gebrauchs von Fremdwörtern entgegentritt und den „süßen Kern der teutschen Sprache“ darlegt. Der zweite Theil sollte einen „Auszug von gött- und geistlichen Sachen“, der dritte einen „Kern und Vorraht von König- und Fürstlichen Reden“ enthalten, doch ist wohl nur der erste Theil erschienen. M. war seit dem 6. Septbr. 1700 mit Barbara Butelius vermählt, die am [510] 14. Aug. 1709 starb; danach heirathete er am 30. Novbr. 1712 Catharine Hedwig Schlecker. Von fünf Söhnen überlebten ihn zwei: Gregor Christian und Michael Friedrich.

Vanselow, Gelehrtes Pommern.
v. Bülow.
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