ADB:May, Beat Emanuel von
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May: Emanuel M. (1734–1802s), von Bern und von patrizischem Geschlechte, wurde gewöhnlich May v on Romainm otiers genannt, weil sein Vater, Oberstlieutenant in holländischem Militärdienst, später Bernischer Landvogt in dem aufgehobenen klosterRomainmotiers im Waadtlande war. M. wurde in einer Erziehungsanstalt in Deutschland erzogen und trat dann in französischen Kriegsdienst. Hier soll er ziemlich leichtsinnig gelebt haben, bis er sein Vermögen verlor und sich gezwungen sah in die Heimath zurückzukehren. Gegen den Willen seiner Familie verheirathet, nahm er nun 1778 das untergeordnete Amt eines Landschreibers zu Fraubrtmnen an. Als Freund der Litteratur beschäftigte er sich hier mit geschichtlichen Studien und schrieb in französischer Sprache das Werk: „llist.0ire n1iljt.z1i1s cle 1a 8uis er celle tjesuisc-8 c1ans les (1iijczrentseryi0Os (1e 1’13u1sope.“ 8 tom. Lausanne 1788, eine im Ganzen nicht sehr zuverlässige Compilation, die aber doch, namentlich was die Geschichte der Schweizer im Auslande betrifft, viele werthvolle Angaben enthält. Er starb im Februar 18e)2, nachdem er noch die Stürme der Revolutionszeit erlebt.
V0)-age (j’un8 1?1–zn(;ojse en Sujs’ I.on(1res 1790. – Lutz, Nekrolog denkwürdiger Schweizer, S. 324. – Bi0gtu.1zbis unjwrs9118- rom. 27- p. 610. – v. Tillier, Gesch. v. Bern, Bd. ks S. 471. – Berner Taschenbuch, Jahrg. 1853.