ADB:Mayr, Anton (österreichischer Jesuit)
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Mayr: Anton M. Unter diesem Namen erscheinen in der Litterärgeschichte des Jesuitenordens zwei Männer, deren einer Oesterreich, der andere der Ingolstädter Universität angehört. Ersterer, geb. zu Wien 1738, trat nach Absolvirung der Gymnasialstudien in seinem 16. Lebensjahre in den Jesuitenorden, wurde Prediger und Präfcct im Theresianum, und stand nach Aufhebung des Ordens dem Astronomen M. Hell (siehe Bd.11, S. 691s) als Adjunct zur . Seite, daher er auch an der Redaction der von Hell edirten „1F1D11O111e1–j(1es 8Str011omj(:Ae“ in einigen Jahrgängen derselben mitbetheiligt erscheint. Außerdem wird als Schrift Mayr’s erwähnt: „1)e VS11ene1t:11z1nuncutorum jn(1o10“ CWien 1783). Sein Todesjahr wissen die Bibliographen des Jesuitenordents Stöger und Backer nicht anzugeben. Sonst ist über ihn noch zu vgl. Poggendorff, Viogr.-litt. Handw. zur Gesch. d. exacten Wissensch. I1, Spalte 95 und Wurzbach, Biogr. Lex. – Der Ingolstädter A. Mayr, älterer Zeitgenosse seines gleichnamigen Wiener Ordensbruders ist Verfasser mehrerer theologischer und philosophischer Werke, darunter: „’1’110O1ogjs So1101asti0:r (Ingolstadt 1729 ss., 8 Vo!. 8“) und „l’bj1osop11ia pet–ipat(ztj0er e1ntjquorun1 pri110j1-jis er recentiorum e1(psrimentjs 0o11kor1nsm“ (Ingolstadt 1739). Vgl. über ihn Backer, lJJ0ri7:1i11S„ ’1sm. 7l; Werner, Gesch. d. kathol. Theol. S. 91, 95, III.