ADB:Rüte, Hans von

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Artikel „Rüte, Hans von“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 30 (1890), ab Seite 39, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:R%C3%BCte,_Hans_von&oldid=866954 (Version vom 24. Dezember 2009, 16:45 Uhr UTC)
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Rüte, Christian Georg Theodor
Band 30 (1890), ab Seite 39. (Quelle)
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Rüte: Hans v. R., schweizerischer Dramatiker des 16. Jahrhunderts. Er ist 1528 infolge der Reformation aus Solothurn nach Bern eingewandert, diente in der Staatskanzlei, wurde 1530 Unterschreiber, 1555 Stiftsschaffner in Zofingen, wo er am 23. März 1558 starb. Als Dramatiker ist er mittelmäßig, roh in der Form, namentlich seiner ersten Stücke, dabei von Niklaus Manuel beeinflußt. Außer dem ersten reformationspolemischen sind alle übrigen biblischen Inhalts. „Vom Ursprung und Ende heidnischer und päpstlicher Abgötterei“, 1532; „Joseph“, 1538; „Gedeon“, 1540; „Noe“, 1546; „Osterspiel“, 1552 (d. h. Dramatisirung des 4. u. 5. Cap. der Offenbarung); „Goliath“, 1555.

Vgl. J. Baechtold, Gesch. der deutschen Lit. in der Schweiz, S. 310 bis 318 und Anmerkungen S. 80–82.
J. Baechtold.
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