ADB:Ramward

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Artikel „Ramward“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 27 (1888), ab Seite 225, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Ramward&oldid=473068 (Version vom 25. Dezember 2009, 19:11 Uhr UTC)
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Ramward, Bischof von Mind en (nach 18. April 996 bis. October 1002). Im Herbste 997 waren die Liutizen raubend und fengend in den Bardengau L!?!!. 15 [226] (um Lüneburg) eingefallen, dessen Schutz Otto III. den Westfalen anvertraut hatte; am 6. November kam es zur Schlacht; R. schritt todesmuthig mit dem Kreuze in der Hand den Kriegern voran gegen den Feind; die gottbegeisterte Schaar errang trotz der Minderzahl einen vollständigen Sieg über die Slaven und nahm ihnen die mitgeführte Beute ab. Am 24. Juli 1002 fand R. sich zu Merseburg ein, wo König Heinrich II. Anerkennung und Huldigung der sächsischen Großen empfing. – R. versetzte die Nonnen des von seinem Vorgänger gegründeten Klosters auf dem Wedegenberge in ein zu Ehren der h. Maria und des h. Blasius geweihtes Stift in der Stadt Minden.

Mm. Que(11jt1burg. in Mon. 00km. 88. Z, 73. – Thietmar, 0!1ro11. –4- O. 20; 5„ o. 9 ebenda S. 776, 795. – Giefebrecht, Kaiserzeit1, 694. – Diekamp, Supplement zum Westfäl. Urkundenbuch, Nr. 553, 567, 587.

Uhlirz.
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