ADB:Schiller, Franz Bernard

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Artikel „Schiller, Franz Bernard“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 31 (1890), ab Seite 215, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Schiller,_Franz_Bernard&oldid=706585 (Version vom 24. Dezember 2009, 18:18 Uhr UTC)
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Band 31 (1890), ab Seite 215. (Quelle)
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Schiller: Franz Bernard S. (Schüller), Bildhauer, geboren zu Ostritz in der sächsischen Lausitz am 28. October 1815, ein Schüler des Bildhauers Gareis, vorzüglich aber Schwanenthaler’s in München und Rietschel’s in Dresden. Bald nach dem großen Brande Hamburgs im J. 1842 ließ er sich hier nieder, und fand beim Neubau der Stadt genügende Beschäftigung und lohnende Arbeit. Als größere gelungene Werke seiner Hand sind zu nennen: das große Hautrelief über dem Portal des Bankgebäudes, jetzt Reichsbankhauptstelle, ferner die Standbilder Karl’s des Großen und des Erzbischofs Ansgar am Hause Ferdinandstraße Nr. 65 (damals dem Dr. jur. F. Voigt gehörig); sodann die lebensgroße Marmorbüste des Bürgermeisters Dr. Bartels, welche der Senat anfertigen und in der Staatsbibliothek aufstellen ließ. – Nachdem S. sich im Januar 1857 hierselbst verheirathet hatte, starb er einige Monate darauf, am 13. Mai 1857.

S. d. Hamb. Künstlerlexikon S. 218.
Beneke.
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