ADB:Seyfried, Ignaz von

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Artikel „Seyfried, Ignaz von“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 34 (1892), ab Seite 113, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Seyfried,_Ignaz_von&oldid=563581 (Version vom 25. Dezember 2009, 01:47 Uhr UTC)
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Band 34 (1892), ab Seite 113. (Quelle)
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Seysried: Jgnaz Ritter v.S., geboren am 15. August1776 in Wien, f daselbst in der Nacht vom 26.K27. August 1841. Sein Vater, Joseph R. v. S., war Hofrath dez Fürsten v. Hohenlohe-Schilling8fürst, sein Bruder Joseph lang- jähriger Redacteur deZ ,,Wanderer«, feine Neffen Ferdinand und Heinrich dessen Nachfolger in der Reduction. ––– Schon frühe bethätigte Jgnaz große Neigung und hervortretendeZ Talent für Musik. Abgesehen von allgemeiner sorgfältiger Er- ziehung und Schulung in allen Lehrgegenständen, erhielt er auch vorzüglichen musikalischen Unterricht. Jm Clavierspiel waren Mozart und Kotzeluch, in den Elementen der Theorie war der Organist Hayda sein Lehrer. So vermochte er sich schon im jugendlichen Alter zu einem tüchtigen Musiker heranzubilden. Aber des Vater-Z Wille bestimmte ihn, den Beruf eineS Juristen zu wählen, und dem- entsprechend bezog er 1792 die Universität in Prag, um hier zunächst die philo- sophischen Vorstudien zu absolviren. Diese Stadt erwies sich aber gerade seinem Vorhaben minder günstig, denn sie war damalS wenigstens eine musikalische Stadt p2u– 81cc:S11S110S. Die nachmalS hochangesehenen Musiker DionyZ Weber. J. Rep. A. Wittassek, J. Wenz. Tomaczek u. a., gleich entflammt für die Kunst der Töne, wurden dort seine intimen Freunde. Nach Wien heimgekehrt, besuchte er nun zwar die Hörsäle, in denen die juristischen Fächer gelehrt wurden, trieb aber nebenher bei AlbrechtSberger eifrige CompositionZstudien. Da kam 1794 der bairische Hofcapellmeister P. v. Winter nach Wien, um dort die Opern »DaZ Labyrinth" (2. Theil der Zauberflöte) 1794, »Da2 unterbrochene Opferfest« 1795K96, »BabylonS Pyramiden" zu schreiben und aufzuführen. S., der sich bereits einen Schatz praktischer Kenntnisse und Fertigkeiten erworben und nun von dem in der dramatischen Composition Erfahrenen weiter gefördert und in eine neue frischere Richtung hinübergeleitet wurde, war des Meister8 unzertrennlicher Gefährte. Diesem, von dem bedeutenden Talente deS jungen ManneS überzeugt, der keine Gelegenheit verfäumte, feinen GesichtSkrei8 zu erweitern, zu hören, zu lernen, gelang ez endlich auch den Vater umzustimmen. Jgnaz durfte der JuriSprudenz entsagen, um sich nun ganz seiner heißgeliebten Kunst zu widmen. Dies Vor- kommniß hat ihn für immer an den Freund gefesselt. Erst Wiutcr’S Tod (1825) löste das Band, da-S beide ungeachtet der Verschiedenheit ihrer geistigen Rich- tung umschlungen hielt. Winter gelang vorzugsweise der Aus?-druck des Süß- Zarten, das in seiner Potenzirung bei ihm nicht selten zu krankhafter Empfind- samkeit neigte, während S. mehr einem ernst-grandiosen Stil zuneigte. Durch des Freundes Vermittlung auch erhielt letzterer die Capellmeisterstelle am Theater an der Wien, damalö im Besitze des bekannten Schikaneder. Der jetzt 21jährige behielt sie, nachdem seine erste Oper »Der Löwenbrunnen« (1797) sehr beifällig aufgenommen worden war, mm durch drei Decennien bis 1825 (1827?), wo sich die Verhältnisse der Oper, schon längst auf schiefer Ebene, ganz ungünstig ge- stalteten. Die Hoffnung Seyfried’8, nach Salieri’8 Tode (1825) die durch Eybler’S– Vorrückeu erledigte Vicecapellmeisterstelle zu erhalten, erfüllte sich nicht. –– J. v. S. war ein äußerst fruchtbare:: Opern- und Kirchencomponist. Doch stand mit dieser seiner überraschenden Productivität seine nur unzureichende und etwas beschränkte ErfindungZgabe in keinem Verhältnisse. Eine gewisse Gedankenarmuth– macht fich bei feinen dramatischen Compositionen noch auffallender bemerkbar: als bei seinen zu ihrer Zeit weit verbreiteten Kirchenmusiken, deren er seit seinem Rückttitte vom Theater sehr viele schrieb und denen er fortan seine ganze Zeit und Kraft widmete. Er stand im Rufe eines umsichtigen, vorzüglichen, wenn auch nicht [114] gerade sehr enetgischen Dirigenten, war mit Beethoven, zu dessen wärmften Ver- ehrern er zählte, sehr befreundet, wurde vielsach durch Orden, Medaillen und fürftliche Geschenke erfreut, war Ehrenmitglied vieler Akademien und Musikvereine und galt alS eine für die Kunst, in der er alZ Musiklehrer bis zum letzten Athemzuge thätig blieb, warm fühlende, sie stets fördernde Persönlichkeit. Auch als musikalischer Schriftsteller hat er sich durch zahlreiche Beiträge in den be- deutendsten musikalischen Blättern –ehrenvoll bekannt gemacht und sich außerdem namentlich durch HerauSgabe der Werke Albrecht8berger’S (1825), der Wiener Tonschule Preindl’S (1832), der contrapunktischen Studien Beethoven’S (1832) Verdienste erworben. Weniger zu rühmen sind seine ziemlich eigenmächtigen Bearbeitungen und Neuorchestrirungen älterer, besonders französischer Opern. Unbeftritten erscheinen aber wieder seine Leistungen al8 Lehrer. Sein Unterricht war klar, bestimmt, leicht faßlich, vielseitig, fesselnd und anregend. Zu seinen Lehrerfolgen trug sein sympathischeö Wesen, weniger energisch als milde, viel bei, so daß die zwischen Lehrer und Schüler geknüpften Beziehungen sich ge- wöhnlich noch erhielten, wenn auch der Unterricht längst schon beendet war. Die Zahl seiner Schüler (seit 1803) ist eine sehr große, darunter N. Baldenecker, C. Binder, Gentiluomo, Walther v. Goethe, C. Haßlinger, C. Krebs, W.Kühner, L. Köhler, J. Mainzer, Eli Parish-AlvarZ, S. Sulzer, Fr. v. Suppe und viele andere. (Da8 vollständige Verzeichniß bei 1)1–. C. v. Wurzbach )()(Iclll, 187.) Die Gesammtzahl seiner Compositionen (seit 1797h) umfaßt 26 große Opern, 20 Operetten, 5 biblische Dramen, 24 Melodramen, über 200 Musikstücke zu Opern und Schauspielen: Ouvertuten, Zwischenacte, Ballete, Einlagen, Chöre, Märsche u. s. w. Außerdem schrieb er viele 4-, 6- und 8stimmige Vocalchöre und zahlreiche Hymnen, Lieder und Sologesänge. ––– Weiter verdankt man ihm (seit 1811) 13 solenne Messen, 4 Requiem, 17 Graduale, 18 Offertorien, 2 Tedeum, 9 Tantum ergo, und eine ansehnliche Menge anderer kirchlicher Werke aller Art, Hymnen, Cantaten, Motetten, Psalmen, Libera u. s. w. Sie alle, wie die dramatischen Arbeiten (eine vollständige Aufzählung würde hier zu weit führen), finden sich in dem Wurzbach’schen Biographischen Lexikot1 des Kaiserthum8 Oester- reich (s. o.) ebenfalls sorgfältig zusammengestellt. – S. war von 1804–17 ver- heirathet. Dieser Che entstammten 12 Kinder, von denen aber nur drei den Vater überlebten. Sein Sohn Leopold trat in das Benedictinerstift Melk. AlS Director Carl da8 Theater an der Wien übernahm und eine Bahn betrat, die jede ernstere, tiefere Kunstschöpfung entbehrlich machte, zog sich S., durch sorgenlose Wohlhaben- heit begünstigt, in ein stilles, zufriedene?- und glückliche?- Privatleben zurück, von jetzt nur noch der Compofition von Kirchenmusik und seinen Schülern lebend und alS musikalischer Schriftsteller unauSgesetzt thätig. Er starb, 65jährig, an einem Magenleiden, an dem er von je gelitten, das sich aber zuletzt auf einen edlen KörpertheilMPOgeworfen hatte, und ward feierlich und unter allgemeiner Theilnahme seiner Kunstgenossen, auf dem Währinger Kirchhof, gegenüber von Schubert und Beethoven, beerdigt. Sein Grab bezeichnet dort noch ein einfacher Gedenkstein. Sein gesammter musikalischer Nachlaß gelangte in den Besitz seines Schüler8 Binder, Capellmeister8 am Josephstädter Theater in Wien, der die Absicht hatte, ihn zu veröffentlichen, was aber nicht geschah. Da nun auch er seit 1860 ohne Erben verstarb, besteht die Befürchtung, daß Seyfried’Z immerhin sehr werthvollen Manuscripte möglicher Weise verzettelt wurden. –– Wenn auch nicht zu den Größten seiner Kunst zählend, ist S. doch in der Kunstwelt eine sehr beachtenS- und achtung8wctthe Erscheinung. Er hat keine ewigen Werke, aber doch, namentlich für seine Zeit, höchst bedeutende geschrieben und sich stets al8 tüchtiger, in allen Sätteln gerechter Tonsetzer bewährt. Er wußte sich ebenso dem Geiste Mozart’S anzuschmiegen (wie seine lange benutzte Chorcomposition im ersten Finale dez »Don [115] Juan«, die Jnstrumentalrecitative zu »Titu8« u. a. beweisen), wie dem Haydn’S (die Operette ,,DaZ Ochsenmenuett« 1823). Mit bestem Erfolge und großem Geschick stellt; er au8 Mozart’Z Clavierwerken die Musik zum Drama ,,AhaSveru8« (1823) und dem Singspiel ,,Der hölzerne Säbel« zusammen. Seine großen Opern »Die Druiden" (1801), ,,CyruS« (1803), »Mose8« (1818) u. a. fanden lebhaftesten Beifall und blieben lange Zugstücke. Ebenso seine Zauberopern und Singspiele (letztere vielfach zusammen mit Fischer, Haibel, Henneberg, Lickl und Tayber componirt). Er besaß unbestreitbar eine komische Ader. Seine Stellung an einer Bühne, die vorherrschend dem ComuS huldigte, wies ihn darauf, diese Begabung zu pflegen. Vorzüglich find »Die Ehemänner nach der Mode« (1804) und die Parodie zu Castelli’sz ,,Roderich und Kunigunde« (1807). Nicht minder ge- lungen find aber auch die biblischen Dramen ,,Saul«, Melodram a. d. Französischen (1810), »Abraham«(1817), ,,Die Makkabäer oder Salomena und ihre Söhne" (1818), ,,Noah« nach J. A. Cckschläget von Kuffner (1819), und seine allbe- kannten, vielgegebenen Melodramen. ––– S. nimmt in einer UebergangZperiode der Kunst eine vermittelnde Stellung ein. Daß ist immer eine undankbare Auf- gabe. Wenn er heute noch nicht völlig vergessen ist, tritt er doch mehr und mehr in den Hintergrund, bald wird er etz ganz sein. Wenn auch nicht einen uner- schöpflichen Fond?- geistvoller, glänzender Jdeen, besaß er doch seltenes Geschick, au?-dauernden Fleiß, unermüdlichen ThätigkeitStrieb. Seine Werke, die sich selten zu subjectiver Großartigkeit erheben. sind stets gefällig, zweckentsprechend, den Forderungen deS Tages genügend und durchaus- nicht gewöhnlich oder trivial. Ju jedem Genre der Composition hat er sich mit Geschick, in der Kirchenmusik mit dem glücklichften Erfolge versucht. Was er hier schuf, hat classischen Werth. Diese Kirchenwerke sind ei3 auch, die sich theilweise in unsere Zeit herübergerettet haben und noch immer vielfach gehört werden. Ju feinen komischen Tonsätzen ist er unübertrefflich. ES geschieht ihm wirklich Unrecht, gerade hier so sehr ignorirt zu werden. Weiteste Verbreitung gewannen seine Melodramen, in Wahrheit Meisterschöpfungen ihrer Gattung, in denen sich orientalische Phantafie,s charakteristische Wahrheit und populäre Einfachheit einen und die sich nie in bloß äußerlicher unkünstlerischer Malerei verlieren. Seine Gesang-8werke sind Musterarbeiten, von genauer Kenntniß der Kehle wie deZ Kunstmäßigen zeugend. Ebenso ist er ein Meister in der Jnstrumentation. Der geschickte Theaterdirigent bewährt hier seine langjährige Erfahrung durch Umficht, Gewandtheit und ver- ständige Verwendung aller Tonmittel zur Erreichung erstrebter Cffecte. Nicht Zufall oder äußere Nöthigung, sondern wahrer innerer Beruf hatten ihn der Kunst zugeführt. Wie er sich in sie eingelebt, machte er sie auch zum Mittel- punkte all seineS EmpfindenS, Fühlen-H, LebenZ und Sinnen?-. Er war ein ebenso großer Künstler al?- lieben-?-würdiger Mensch. ––– Sein Porträt, von Kriehuber lithographirt, erschien in Wien. Seyfried’8 Dramen, Opern, Operetten, Singspiele, Pofsen: 1798: »DaZ Jägermädchen« (1 A.) 1799: ,,Der Wundermann am Rheinfalle«. Gr. O. in 2 A. ,,Die Königs-pflicht" (1 A.). ,,Der rothe Geist im Donnergebirge« (1 A.). 1801: »Die Druiden«. Gr. O. in 3 A. 1808: »Cyru8«. Gr. O. in 2 A. 1804: »Die Ehemänner nach der Mode«. K. O. in Z A. 1806: »Zum goldenen Löwen". S. in .1 A. 1807: ,,Alamor der Maure«. O. in Z A. »Mitternacht«. S. in 1 A. ,,JdaS und Narcissa«. K. O. in 3 A. 1808: »Der Ehedoctor«. K. S. in Z A. ,,Der politische Schuster«. P. in 4 A. »Der Briefbote«. MPO Operette in 1 A. 1809: »Bertha von Werdenberg.« H. O. in 2 A. »RochuZ Pumpernickel«. Quodl. in Z A. (in der Folge noch 2. und Z. Theil). 1810: »Die rothe und die weiße Rose." R. O. in Z A. 1811: »Feodora«. S. in 1 A. 1812: »Czech und Cech«. K. O. 1814: »Die [116] 100jährigen Eichen«. Festsp. 1815: »Er hält wahrhaftig Wort". K. O. in 2 A. »NiclaZ am Scheidewege«. P. in Z A. ,,Der Wald von Bondy«. D. in 3 A. 1816: ,,Drei Treppen hoch«. 1817: »Die Waise und der Mörder". D. in 3 A. ,,AmorS Triumph«. Festsp. ,,Montag, Dienstag, Mittwoch". P. in 2 A. 1821: »Die Waise aus Gens«. ,,Ugolino«. D. in 2 A. 182: »Da8 Ochsenmenuett«. S. 1826: ,,Bozena«. D. 1829: ,,Der hölzerne Säbel«. Operette in 1 A. Märchen, Zauberspiele, Feemnärchen, Ballet8: 1797: »Die Wunderque1le«. ,,Der Löwenbrunnen«. 1798: ,,Der Feenkönig«. 1805: ,,Untreue aus Licbe«. 1816: ,,Der süße Brei«. »Der Rosenhügel«. 1817: ,,Undine«. 1819: ,,Der blöde Ritter« (Z A.) 1820: »Oberou«. 1822: »Magandola«. 1823: »Der unsichtbare Prinz". 1824: ,,Der kurze Mantel« (3 A.). Melodramen: 1804: ,,Tippo Saib«. 1811: »Friedr. v. MinSky«. »Die Cisterne«. 1817: ,,Hymne an die sSonne«. 1822: ,,Timur, der Tartarenchan«. 1823: »Sintram«. Parodien: 1797: ,,Agn. Bernauerin.« 1800: »Alceste.« 1801: »Erwin v. Steinheim." 1807: »Roderich und Kunigunde (v. Castelli), oder Der Eremit vom Berge Prazzo oder Die Windmühle auf der Westseite oder Die lange ver- folgte und zuletzt triumphirende Unfchuld.« Ouverturen, EntreacteZ, Chöre, Märsche, Tänze zu Schauspielen (abgeseheu von zahllosen kleineren EinlagSnummern, Arien, Arietten, Canzonetten, Roman- zen, Liedern, Duetten, Terzetten, Chören u. s. w. zu Opern und Dramen): 1798: Orion. 1804: Der Stein der Weisen. 1808: Räuber v. Schiller. 18()9: Kreuzfahrer v. Kotzebue. Attila v. Z. Werner. 1811: J. Cäsar v. Shakespeare. Jungfrau v. Orlean8 v. Schiller. 1812: Preziosa. 1813: Mose8 v. Klingemann. 1814: Der Teufel8steg am Wienerberg. 1815: Adelheid v. Jtalien. 1816: Faust v. Klingemann. Dai-S Haut-z v. Barcellona. 1817: Ahnfrau v. Grillparzer. Genoveva– LudlamZhöhle. 1818: Odin-ö Schwert. -Die Thronfolge. 1819: EraZ. Bürger. Die Minnesänger auf der Wartburg. 1820: Bettina. 1825: Ottokar8 Glück und Ende v. Grillparzer. 1826: Die Blume v. Mull v. Lembach. 1817: Musikbcgleitung zu den mimisch-plastischen Darstellungen der Frau S. Schröder. Bearbeitungen: Die Samniterinnen. Rich. Löwenherz. Zemire und Azor, Opern v. Gretry. K. Theodor in Venedig v. Paisiello. Für Concert, Kammer und Soloinstrumente schrieb er: Sinfonie in IFS (1797) und in 1) (s1799) und bearbeitete die c–mO11–Fantasie und Sonate, die Spielorgelfantasie in k–mO11 mit Hinzuziehung des Allegro und Andante aus dem g – m011– Clavierquartett, und die vierhändige Sonate in 0 von Mozart für großes Orchestex. Weiter ein Streichquartett in (3t, ein Clavier- rondeau. Concertstücke für Flöte, Oboe, Clarinette, Horn, 10 Setenaden für 4 Hörner, und viele Märsche und Ha1«moniepartien, Menuette und Walzer. Außerordentlich zahlreich .sind seine Arrangement-z beliebter Opern für 6= und 9stimmige Harmonie, für Quartett und Quintett, für Clavier.

H. M. Schletterer.
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