ADB:Stürmer, Ignaz Lorenz Freiherr von
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Stürmer: Karl Freiherr v. St., kaiserl. österreichischer Feldmarschall-Lieutenant, geboren zu Wien am 3. November 1792, † zu Peschiera am 26. September 1853, war der Sohn des Freiherrn Ignaz Lorenz v. St. aus dessen Ehe mit Elisabeth Barbara Freiin v. Testa. St. hatte in der orientalischen Akademie [49] Verstecke mit einem Fernrohre zu beobachten ^ aber der weiten Entfernung wegen sah er nichts anderes, als einen Mann mit einem dreieckigen Hut auf dem Kopfe, der sich sofort zurückzog, als er das auf sich gerichtete Teleseop wahrnahm. Am .^. November .l.^ wurde St. abberufen und gleichzeitig zum Generalkonsul in Philadelphia ernannt. St. wurde durch diese neue Bestimmung aufs schmerzlichste berührt^ denn er, welcher stets in diplomatischen Diensten gestanden hatte, sah sich mit einem Male in eine Thätigkeit versetzt, die ihm völlig fremd war und seinem Ehrgeize nicht im geringsten zusagte. Daß er we.ter angewiesen wurde, als Generalkonsul seine Berichte direet an die Commerz^ Hoseommission und nicht an den Fürsten Metternich einzusenden, trug nicht menig dazu bei, ihn empfindlich zu verletzen. Fast schien es^ als sei er wegen seines Verhaltens auf St^ Helena in die Ungnade seines Kaisers gefallen. Erst drei ^ahre später, am .l^ Mai ^.^, wurde ihm mit seiner Ernennung zum außerordentlichen Gesandten am kaiserlichen Hofe von Rio de Janeiro, die diplo.^ matische Laufbahn nieder eröffnet. Ader nach fünf Monaten bereits mußte St^ Brasilien wieder verlassen, und er befand sich mit im Gefolge Johann ^l., welcher vor der Revolution stüchtete^ Eine lange Reihe von fahren befand sich St. ohne eigentlichen Posten, bis er ^.^2 an die Stelle des Freiherrn Franz ^ttenfels^ Gschwind nach Constantinopel gesendet wurden Seine definitive Er-nennung zum Internuntius erfolgte aber erst ^^. ^n seiner neuen Thätigkeit in welcher er sich besonders um die österreichische Dampfschifffahrt nach dem Orient vervient machte. erwarb er sich die vollste Anerkennung seines Kaisers, welcher ihn im ^. ^2 in den Grafenstand erhob. Am 23. Mai 1853 schloß St. seine diplomatische Laufbahn ab und lebte von da an großenteils in Italien 76jährig starb er am 8. Juli 1863 zu Venedig.