ADB:Tacquet, Andreas
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Tm:q1let: Andreas T., Mathematiker, geboren am 23. Juni 1611, 12 oder 15 (alle drei Jahreszahlen werden berichtet) in Antwerpen, † ebenda am 28. December 1660. Er trat mit 17 Jahren dem Jesuitenorden bei und lehrte 15 Jahre hindurch Mathematik an den Colkegien von Löwen und Antwerpen. Von seinen Schriften ist eine Geometrie unter dem Titel „1JJ1emeuts. 0eOmetrjs x11zn-1e m: S01ie18.e quibus a(:0e(1unt SS1eots er Arcbime(1S t11e0rems.tz“ (Antwerpen 1654) am bekanntesten. Sie ist eine ziemlich magere Bearbeitung der euklidischen Elemente. Eine englische Uebersetzung durch G. Whiston (Cambridge 1708) ’seherrschte länger als ein Jahrhundert hindurch die englischen Schulen. Im J. 1805 erschien in Wien auch eine griechische Uebersetzung! Weniger bekannt, aber wissenschaftlich weit bedeutender ist ein schon 1651 gedrucktes Werk, in welchem der Einfluß des 0rDus gs0met1–joum von Gregorius a St. Vineentio [341] unverkennbar ist. Der Titel dieses Werkes lautet: „0)sii11c1rjoorum St A11mir-ujum 1jbrj 17; mm cum (1isertztions p11z78i0o–mztbematiOz äS ojrou18rj11m 701utztio11S per p1anum“. Der Anhang versucht eine allerdings wenig genügende Erklärung des sogenannten aristotelischen Rades. ,
De Backer, 13ib1iOtbßque (188 6o1–i7a.ivs C19 1A. Compagnie c16 Isus Il, 615 Sc1(1. –– Poggendorff, Biogr.-litter. Handwörterb. 1l, 1064–1065. ,