ADB:Weber, Eduard

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Artikel „Weber, Eduard“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 41 (1896), ab Seite 287, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Weber,_Eduard&oldid=720944 (Version vom 24. Dezember 2009, 17:00 Uhr UTC)
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Band 41 (1896), ab Seite 287. (Quelle)
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Weber: Eduard Friedrich W., Anatom, wurde als jüngerer Bruder von Ernst Heinrich W. (s. u. S. 290) am 6. März 1806 in Wittenberg geboren. Er widmete sich dem Studium der Heilkunde an der Universität zu Halle, wo er 1829 mit der 1830 gedruckten Inauguralabhandlung „Disquisitio anatomica uteri et ovariorum puellae septima a conceptione die defunctae“ die Doctorwürde erlangte. Nachdem er eine Zeit lang als Arzt prakticirt hatte, folgte er 1836 einem Ruf als Prosector der anatomischen Anstalt zu Leipzig, habilitirte sich 1838 als Privatdocent an der Universität mit der Abhandlung: „Quaestiones physiologicae de phenomenis galvano-magneticis in corpore humano observatis“ und war in dieser Stellung, seit 1847 als außerordentlicher Professor, bis zu seinem am 18. Mai 1871 erfolgten Ableben thätig. Außer den genannten Schriften publicirte er noch zusammen mit Wilhelm Weber: „Mechanik der menschlichen Gehwerkzeuge“ (Göttingen 1836); „Wellenlehre“ (zusammen mit E. H. Weber, Leipzig 1825) und einige Artikel für Wagner’s Handwörterbuch der Physiologie u. a. Zeitschriften.

Biogr. Lex. VI, 211.
Pagel.
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