ADB:Weller, Johann Gottfried

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Artikel „Weller, Johann Gottfried“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 44 (1898), ab Seite 471, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Weller,_Johann_Gottfried&oldid=914994 (Version vom 24. Dezember 2009, 04:01 Uhr UTC)
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Weidner, Johann Leonhard
Band 44 (1898), ab Seite 471. (Quelle)
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Weller*): Johann Gottfried W., sächsischer evangelischer Geistlicher und Geschichtsforscher des 18. Jahrhunderts, war am 5. September 1712 in Lauenhain bei Crimmitschau als Sohn des dortigen Pfarrers geboren, besuchte von 1724 an die lateinische Schule zu Zwickau, von 1731 bis 1785 die Universität Leipzig, wurde 1739 Substitut seines Vaters, 1744 Diakonutz, 1748 s Protodiakon zu St. Katharinen in Zwickau und ging im Jahre darauf als Diakonus an die Marienkirche über. 176O siedelte er als Superintendent nach Penig über, von wo er 1763 in gleicher Eigenschaft nach Zwickau zurückkehrte. Er starb am 12. November 1780 und wurde als letzter in der Marienkirche begraben. Er veröffentlichte mehrere Predigten und praktisch-theologische Arbeiten. -) Zu Bd. I1-l, S. 678. [472] Mit besonderer Vorliebe trieb er geschichtliche Studien. Neben kleineren Aufsätzen veröffentlichte er die überaus reiche Urkundensammlung zur sächsischen Geschichte „Altes aus allen Theilen der Geschichte“, Stück 1–12 (Chemnitz 1760–66). Auch eine Schrift über mathematische Lehrbücher veröffentlichte er (Hamburg 1756).

G. Dietmann, Priesterschaft in dem Churfürstenthum Sachsen. Dresden und Leipzig 1754. III, 1805–7, wo auch der größte Theil seiner kleineren Schriften verzeichnet ist. – E. Herzog, Chronik der Kreisstadt Zwickau l (Zwickau 1839), 111; 1l (Zwickau 1845), 502, 663, 698 f. (mit einer Uebersicht der älteren Litteratur), 848. – Sachsens Kirchen-Galerie. Dresden o. J. 7111, 195f. – A. H. Kreyßig, Album der evangelisch-lutherischen Geistlichen im Königreiche Sachsen. Dresden 1888. S. 571, 574.

Georg Müller.
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