ADB:Wilhelm der Reiche

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Artikel „Wilhelm der Reiche“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 43 (1898), ab Seite 124, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Wilhelm_der_Reiche&oldid=882074 (Version vom 24. Dezember 2009, 02:35 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
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Wilhelm I. (Markgraf von Meißen)
Band 43 (1898), ab Seite 124. (Quelle)
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Wilhelm II. (Meißen) in der Wikipedia
PND-Nummer 136575242
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Wilhelm II., Markgraf von Meißen, jüngerer Sohn Markgraf Friedrich’s des Strengen von seiner Gemahlin Katharina von Henneberg, geboren am 23. April 1371, † am 30. März 1425, erhielt bei der Oerterung, die er und sein Bruder Friedrich der Streitbare 1411 auf vier Jahre vornahmen, den größeren Theil des Osterlandes, den er auch bei der abgeänderten Theilung von 1415 wieder wählte. Da er jedoch auch diesmal mit seinem Antheil nicht zufrieden war, überließ ihm Friedrich statt Jena Leipzig. 1420 nahm er an dem Zuge seines Bruders gegen Prag und dem vergeblichen Sturm auf den Witkowberg theil, ebenso an dessen späteren Zügen gegen die Hussiten. Neben Friedrich ist er als Mitstifter der Universität Leipzig zu nennen. Er starb unvermählt.

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