Der Phönix
aus Wikisource, der freien Quellensammlung
| « Fragen | Buch der Lieder (1827) | Im Hafen » |
|
{{{{{STATUS}}}/Text}}
|
||
|
Für eine seitenweise Ansicht und den Vergleich mit den zugrundegelegten Scans, klicke bitte auf die entsprechende Seitenzahl (in eckigen Klammern) am linken Seitenrand.
|
||
|
[365] VIII.
Der Phönix.
Es kommt ein Vogel geflogen aus Westen, 5
Und Palmen rauschen und Brunnen kühlen –Und fliegend singt der Wundervogel: 10
Und weiß es selbst nicht!Aber im Traume steht er vor ihr, 15
Und reibt sich verwundert die schönen Augen –Sie liebt ihn! Sie liebt ihn!“ * * *
[366] Am Mastbaum gelehnt, auf dem hohen Verdeck, 20
Sprangen die weißgekräuselten Wellen,Wie Schwänenzüge schifften vorüber, 25
Hinflatterte weißes GewölkUnd prangte die ewige Sonne, 30
Ertönten im Nachhall:Sie liebt ihn! sie liebt ihn! |
