Die Entstehung der Kontinente und Ozeane

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Textdaten
Autor: Alfred Wegener
Titel: Die Entstehung der Kontinente und Ozeane
Untertitel:
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Herausgeber: Dr. Wilhelm Westphal
Auflage: 4. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1929
Verlag: Friedr. Vieweg & Sohn Akt.-Ges.
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Erscheinungsort: Braunschweig
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Quelle: Commons
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Erstausgabe 1919.
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[II]
DIE WISSENSCHAFT
Sammlung von Einzeldarstellungen aus den Gebieten der
Naturwissenschaften und der Technik


Herausgegeben von Prof. Dr. WILHELM WESTPHAL


BAND 66



Die Entstehung der
Kontinente und Ozeane


Von


Dr. Alfred Wegener
o. ö. Professor der Meteorologie und Geophysik
an der Universität Graz



Braunschweig
Druck und Verlag von Friedr. Vieweg & Sohn Akt.-Ges.
1929
[III]
Die Entstehung der
Kontinente und Ozeane


Von


Dr. Alfred Wegener
o. ö. Professor der Meteorologie und Geophysik
an der Universität Graz


Vierte umgearbeitete Auflage
Mit 63 Abbildungen



Braunschweig
Druck und Verlag von Friedr. Vieweg & Sohn Akt.-Ges.
1929
[IV]
Alle Rechte vorbehalten

Printed in Germany
[VII]
Inhaltsverzeichnis.
Seite
Vorwort V
Erstes Kapitel: Geschichtliche Vorbemerkungen 1
Entstehung der Verschiebungstheorie 1. — Charakter der vorliegenden Auflage 2. — Vorläufer 2.
Zweites Kapitel: Das Wesen der Verschiebungstheorie und ihr Verhältnis zu den bisher herrschenden Vorstellungen über die Änderungen der Erdoberfläche in geologischen Zeiten 4
Ehemalige Landverbindungen 4. — Hypothese versunkener Zwischenkontinente 8. — Die Kontraktionstheorie 9. — Beträge des Gebirgszusammenschubs 10. — Radioaktive Wärmeerzeugung 11. — Flachseenatur der marinen Sedimente 12. — Wasserverdrängung der Zwischenkontinente 12. — Isostasie 13. — Postglaziale Hebung Fennoskandiens 14. — Permanenztheorie 16. — Theorie der Kontinentverschiebungen 17.
Drittes Kapitel: Geodätische Argumente 22
Zeitdauer der geologischen Perioden 22. — Zu erwartende heutige Verschiebungen 25. — Anzeichen für Längenänderung Grönlands nach Mondbeobachtungen 25. — Nachweis der Verschiebung Grönlands durch funkentelegraphische Längenbestimmung 28. — Die Längendifferenz Nordamerika— Europa 30[1]. — Änderung der Länge von Madagaskar 31. — Breitenänderungen 33.
Viertes Kapitel: Geophysikalische Argumente 34
Die beiden Häufigkeitsmaxima der Höhenverteilung 34. — Deutung derselben 36. — Andere Deutungsversuche 37. — Komplikationen beim Tiefseeboden 38. — Schweremessungen 39. — Deutung derselben nach Pratt und Airy 40. — Heutiges Aufsteigen Skandinaviens und die Schwereverteilung 43. — Geschwindigkeitssprung der Erdbebenwellen in 60 km Tiefe 45. — Fehlen der Schichtgrenze im Pazifik 46. — Geschwindigkeit seismischer Oberflächenwellen auf ozeanischem und kontinentalem Gebiet 46. — Andere seismische Verschiedenheiten [VIII] zwischen Kontinent und Ozean 49. — Erdmagnetische Belege für größeren Eisengehalt des Ozeanbodens 50. — Vulkanische Dredschproben aus der Tiefsee 52. — Sima und Sial 52. — Material der Hauptschichten des Erdkörpers 53. — Schichtenfolge Granit, Basalt, Dunit 53. — Der Zähigkeitskoeffizient der Erde 55. _ Schätzungen von Schweydar, Jeffreys, Meyermann 56. — Optimale Schicht für Schmelzung 58. — Granitaufschmelzungen 59. — Übermäßige radioaktive Wärmeerzeugung unter Kontinenten 60. — Geothermische Tiefenstufe in Europa und Amerika 60. — Unterströmungen 60. — Konvektionsströmungen 60.
Fünftes Kapitel: Geologische Argumente 61
Breiten des Atlantischen Ozeans 62. — Kapgebirge und Sierren von Buenos Aires 62. — Gleichheit der Eruptivserien in Südamerika und Afrika 63. — Gleichheit der Sedimente 65. — Streichrichtungen in Brasilien und Afrika 66. — Geologische Vergleichung durch du Toit 68. — Beweis ehemaliger Nachbarschaft aus den Faziesunterschieden 72. — Weitere Zeugnisse 74. — Das Atlasgebirge 74. — Atlantische Inseln 75. — Die Großen Antillen 75. — Die karbonische Faltung in Europa 76. — Ihre Fortsetzung in Nordamerika 76. — Die kaledonische Faltung 77. — Die algonkische Faltung 77. — Grenzen des quartären Inlandeises 78. — Bedeutung der gehäuften Übereinstimmungen 79. — Grönland 79. — Neufundland 81. — Island 81. — Mittelatlantische Bodenschwelle 82. — Madagaskar 83. — Vorderindien 84. — Himalaja 84. — Nebenerscheinung bei dessen Zusammenschub 86. — Argands Auffassung 87. — Gesamtbau Südamerikas und Afrikas nach Argand 88. — Argumente aus der Faltungstonnage nach Argand 88. — Vorderindiens Zusammenhang mit Australien 90. — Faltung in Ostaustralien und auf Neuseeland 90. — Tiefenkarte um Neuguinea 91. — Verteilung des Vulkanismus 92. — Prüfung der Verschiebungstheorie im Sunda—Archipel durch Smit Sibinga 94. — Australiens Zusammenhang mit Antarktika 96. — Feuerland und Grahamland als Musterbeispiel für Kontinentverschiebung 97. — Argands Résumé 98.
Sechstes Kapitel: Paläontologische und biologische Argumente 99
Berichtigung der Fragestellung 100. — Anzeichen früherer Landverbindung zwischen Brasilien und Afrika 101. — Desgleichen zwischen Nordamerika und Europa 103. — Beispiele 104. — v. Ubischs Urteil 105. — Aal-Laichplätze 107. — Flora Grönlands und Grinnell—Lands 108. — Floren der atlantischen Inseln 109. — Lemurien und Gondwanaland 110. — Tierwelt [IX] Australiens 111. — Neuseeland 114. — Pazifik 115. — Pazifische Inseln 116. — Gesamtverbreitung der Blütenpflanzen nach Irmscher 117. — Verbreitung der Koniferen nach Koch und Studt 119. — Verbreitung der Regenwürmer nach Michaelsen 121.
Siebentes Kapitel: Paläoklimatische Argumente 125
Untersuchung von Köppen und Wegener 125. — Heutiges Klimasystem 126. — Höhe der Schneegrenze 127. — Moränen als Klimazeugen 128. — Kohlen 128. — Salz, Gips, Wüstensandstein 129. — Marine Kalke 129. — Pflanzenwelt 130. — Tierwelt 130. — Klimaänderung Europas seit dem Tertiär 131. — Klimaänderung Spitzbergens 131. — Entgegengesetzte Klimaänderung Südafrikas 132. — Polwanderungen 133. — Bisheriges Mißlingen der Erklärung durch solche 133. — Beseitigung der Schwierigkeiten durch die Verschiebungstheorie 134. — Die permokarbone Vereisung der Südkontinente 135. — Unmöglichkeit der Erklärung bei heutiger Lage der Kontinente 136. — Pseudoglaziale Bildungen 138. — Squantum-Tillit 140. — Lage der Eisspuren nach der Verschiebungstheorie 141. — Der Hauptsteinkohlengürtel des Karbons 143. — Potoniés Gründe für tropische Herkunft 144. — Einwände 146. — Notwendigkeit der Verschiebungstheorie beim Kohlengürtel 148. — Permkohlen auf den Moränen des Gondwanalandes 148. — Trockengebiete im Karbon und Perm 150. — Die folgenden Zeiten 151.
Achtes Kapitel: Grundsätzliches über Kontinentverschiebungen und Polwanderungen 152
Definition der Kontinentverschiebung 152. —Ausgeglichene Kontinentverschiebung 152. — Definition der Polwanderung 153. —Absolute Polwanderung 154. — Der Nachweis einer gegenwärtigen Polwanderung 155. — Definition der Krustenwanderung 157. — Anzeichen einer Gesamtkrustendrehung nach Westen 157. — Anzeichen partieller Krustenwanderung zum Äquator 158. — Anzeichen für Krustenwanderung aus der Schwereverteilung 158. — Interne Achsenverlagerung, Stimmen dazu 161. — Theoretische Betrachtungen 163. — Kriterium aus der Schwereverteilung 164. — Anzeichen für interne Achsenverlagerungen aus dem Transgressionswechsel 165. — Prüfung für die ganze Erde für die Zeit Devon bis Perm 166. — Prüfung für Europa für die Zeit seit dem Karbon 168. Astronomische Achsenverlagerungen 169. — 40000jährige Periode der Ekliptikschiefe 169. — Änderungen des Polarklimas im Laufe der Erdgeschichte 170. — Deutung derselben durch Änderungen der Ekliptikschiefe 171.
[X] Neuntes Kapitel: Die verschiebenden Kräfte 172
Der induktive und deduktive Weg 172. — Die Polflucht 173. — Die Polfluchtkraft 173. — Lelys Versuch zur Demonstration der Polfluchtkraft 178. — Unzulänglichkeit der Polfluchtkraft zur Erklärung der Gebirge 179. — Gezeitenreibung 180. — Schweydars Westverschiebungskraft 181. — Kräfte aus Abweichungen vom Rotationsellipsoid 182. — Massenströmungen bei internen Achsenverlagerungen 183. — Mitschleppende Konvektionsströmungen im Sima 184. — Identität der Verschiebungskräfte mit den gebirgsbildenden Kräften 185.
Zehntes Kapitel: Ergänzende Bemerkungen über die Sialsphäre 185
Die Grenzen der Sialschollen 185. — Rolle der Sedimente 187. — Transgressionen 187. — Mögliche Ursachen derselben 188. —Faltung 190. — Staffelfalten und normale Falten 192. — Spaltung 193. — Ostafrikanische Brüche 193. — Fließbewegungen der unteren Schollenteile 196. — Fjordbildung 197. — Untermeerische Flußmündungen 197. — Girlanden von Ostasien 198. — Entstehung 201. — Gleiten von Randketten 202. — Erdbebenverwerfung bei San Franzisko 203. — Hinterindien 204. — Atlantischer und pazifischer Küstenbau 205. — Vulkanismus 206. — Urzustand der Sialdecke 207.
Elftes Kapitel: Ergänzende Bemerkungen über die Tiefseeböden 210
Mitteltiefen der Ozeane 210. — Entstehung der Unterschiede durch Temperatur 211. — Ebene Flächen am Tiefseeboden 212. — Material der mittelatlantischen Bodenschwelle 213. — Basalt und Dunit 214. — Strömungserscheinungen am Tiefseeboden 216. — Tiefseerinnen 218.
Anhang zum dritten Kapitel: Nachweis der Verschiebung Nordamerikas durch neue Längenmessungen 220
Literatur 221

  1. Vergleiche hierzu den Anhang S. 220.