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| Friedrich Harkort: Ältere Geschichte des Steinkohlen-Bergbaues und der Eisen- und Stahl-Erzeugung in der Grafschaft Mark |
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So kostete z. B. 1 Tonne Roheisen in Schottland
also eine Steigerung um 100 Procent! Dabei betrug die schottische Roheisenproduction 1852, bei 143 Hochöfen, wovon 113 in Betrieb, 91/2 Millionen Centner!
Nach Holland wurden verschifft 24.148 Tonnen, wohl meistens nach Rheinland und Westphalen bestimmt.
und diese letzten Ziffern ergeben, daß der Hauptabsatz außerhalb Europa liegt und erklären gleichzeitig die Preissteigerung. In den vereinigten Staaten wächst der Verbrauch rascher als wie die eigene Production, und bei dem gewaltigen Unternehmungsgeiste der anglo-sächsischen Race mag das Verhältniß lange dauernd bleiben. Auch Schottlands Eisenerzeugung im Großen gehört der neueren Zeit an. Erst 1819 entdeckte Mushed den Blakband-Eisenstein und 1825 wurde dieses Erz selbstständig verschmolzen und von da an sind in 27 Jahren solche staunenswerthe Resultate erreicht worden, welche zugleich Vorwurf und Sporn zur Nacheiferung für uns sind! Um eine Einfuhr von 3 Millionen Centner Roh- und Stabeisen zu decken, würden ungefähr 40 schottische Hochöfen erforderlich sein, welche täglich 25.000 Scheffel Steinkohlen verbrauchten, einschließlich der 1.000.000 Centner Stabeisen etc., deren Darstellung 2.000.000 Scheffel erfordert, jährlich 9.500.000 Scheffel, gleich 1/4 der ganzen Förderung unserer Reviere! – Auch in den Steinkohlengebirgen der Ruhr ist der Blakband in |
Friedrich Harkort: Ältere Geschichte des Steinkohlen-Bergbaues und der Eisen- und Stahl-Erzeugung in der Grafschaft Mark. Gustav Butz, Hagen 1855, Seite 7. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:%C3%84ltere_Geschichte_des_Steinkohlen_Bergbaues.pdf/12&oldid=1669773 (Version vom 9.10.2011)