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Das Gesinde unserer Herren, aus 8 Personen bestehend, und alle, die ihnen dienten, beziehen außer ihrem fortlaufenden Gehalte keinen Sold, werden aber reichlich mit Trinkgeld versehen. Gottesdienst und Seelsorge versehen im Lager bei dem Aachener Contingent zwei Minderbrüder, die Kranken und Verwundeten pflegten die Ärzte Johann von Koettingen und Meister Johann van Lüttich mit ihren Gehülfen, „kneichten“, und dem Gehülfen des Aachener Arztes, des Meisters Tielman. Für musikalische Erheiterung sorgten die Pfeifer des Erzbischofs von Köln, des Bischofs von Lüttich, des Herrn von der Schleiden, des Grafen von Blankenheim, der Stadt Köln, der Stadt Straßburg, des Herrn van Sarwoerten, des Herrn van Schönforst, des Herrn Poten (von Chastalowitz), des Herrn Scheynartz und des Herzogen von dem Berge, und die „Gecken“ (Hofnarren) von Köln und Lüttich erhielten Herren und Volk durch ihre Schwänke bei heiterer Laune. Das Aachener Contingent hielt seinen Auszug gegen Reiferscheid am Morgen des 10. August. Schon am folgenden Tage beeilen sich der Bürgermeister Johann van Punt und Herr Arnold Volmer dem Rathe von Aachen über ihre Reise Bericht zu erstatten. (S. Beil. IX.) Als sie zwischen Weisweiler und Langerwehe |
Josef Laurent: Aachener Stadtrechnungen aus dem XIV. Jahrhundert. , Aachen 1866, Seite 61. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Aachener_Stadtrechnungen_aus_dem_XIV._Jahrhundert.djvu/67&oldid=1840372 (Version vom 10.07.2012)