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| Verschiedene: Annalen der Physik und Chemie, Band LXIII Ueber den Ausfluß der Flüssigkeiten aus Oeffnungen in dünner Wand und aus kurzen Ansatzröhren |
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Aus seiner Theorie geht ferner hervor, daß der Druck der Flüssigkeit auf den Boden des Gefäßes sogleich aufhört, sobald der Ausfluß beginnt. Die Unrichtigkeit dieser Behauptung wies Samuel Vince[1] durch mehrfache Versuche nach, ist jedoch auch ohne dieselben augenscheinlich. Die Versuche der beiden Michelotti[2] zeigen schon, daß der Querschnitt des zusammengezogenen Strahles bei gleicher Oeffnung geringer wird, sobald die Druckhöhe sich vermehrt, und daß die Form der Oeffnung Einfluß hat, indem sie für quadratische Oeffnungen den Contractionscoëfficienten 0,607925 und für kreisrunde 0,61300 erhalten. Die ersten durchgeführten Theorien über die Bewegung der Flüssigkeiten gehen Daniel Bernoulli[3] und d’Alembert[4]. Ersterer betrachtet bloß die Flüssigkeit als Masse, und geht nicht specieller auf die Theorie der Zusammenziehung des Strahles ein. D’Alembert nimmt an[5], daß sich die Flüssigkeitstheilchen in
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Verschiedene: Annalen der Physik und Chemie, Band LXIII. Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1844, Seite 2. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Annalen_der_Physik_und_Chemie_Bd_63_1844.pdf/13&oldid=1881547 (Version vom 26.09.2012)
