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Abschied und Wiedersehn. 5
Ach! Lust und Mond und Sterne sind vergangen,Am Fenster mahnen schon die Morgenwinde: 10
Nur Einen Kuß noch – und zum LetztenmaleGeh’ ich von Dir durchs stille Schloß hernieder. 15
Ein zart Geheimniß webt in stillen Räumen,Die Erde löst die diamantnen Schleifen, 20
Aus Osten langen purpurrothe Streifen,Hoch Lerchenlieder durch das Zwielicht schweifen – |
Joseph von Eichendorff: Aus dem Leben eines Taugenichts und das Marmorbild. Vereinsbuchhandlung, Berlin 1826, Seite 220. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Aus_dem_Leben_eines_Taugenichts_und_das_Marmorbild.djvu/224&oldid=875699 (Version vom 15.10.2009)