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| Ludwig Bechstein: Teufelsbuhlschaft. In: Hexengeschichten, S. 2-40 |
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Das Städtchen Schildach liegt im Großherzogthum Baden, aber der würtembergischen Grenze ganz nahe, im Landgericht Hornberg; ein gleichnamiges Bergwasser rollt munter hindurch und seine Wellen der Kinzig zu. Ehrn Vollrad, der Rathswirth, war seit kurzem Wittwer und führte seine Wirthschaft mit Hülfe einer Dienstmagd, die hübsch, tüchtig und fleißig war; bei dieser schlief, drüben über der Flur, das einzige Kind, ein Töchterchen von vier Jahren, welches des Wirthes verstorbene Frau diesem hinterlassen; sein eigenes Schlafgemach stieß dicht an die Wohn- und Schänkstube. |
Ludwig Bechstein: Teufelsbuhlschaft. In: Hexengeschichten, S. 2-40. Pfeffer, Halle 1854, Seite 3. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Bechstein_Hexengeschichten.djvu/5&oldid=1066135 (Version vom 1.04.2010)