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Anfangs September erkrankte der Herr Erfinder der Weltsprache nicht unbedeutend und die Krankheit steigerte sich bis zu dem Grade, daß selbst das Schlimmste befürchtet werden mußte. Er erholte sich aber wieder und fand durch die Heilquellen in Baden bei Zürich seine vollständige Genesung wieder. Merkwürdiger Weise wurde er nach seiner Genesung in allen öffentlichen Blättern totgesagt, und diese falsche Nachricht tauchte trotz aller Dementis immer von neuem wieder auf, absichtlich, scheint es, genährt von einer Seite, die einen Vorteil von dem Tode des Erfinders sich versprach. Es bildet diese Machination ein lehrreiches Kapitel zu der leidigen Thatsache, daß gewisse Herren mehr selbstische Interessen durch ihren Volapükeifer erreichen zu wollen scheinen und dadurch Zwiespalt erzeugen, anstatt daß sie einheitlich und uneigennützig die Fortschritte der guten Sache zu fördern suchen. |
Rupert Kniele: Das erste Jahrzehnt der Weltsprache Volapük. Schoy, Überlingen 1889, Seite 67. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_erste_Jahrzehnt_der_Weltsprache_Volap%C3%BCk.djvu/67&oldid=1481795 (Version vom 25.02.2011)