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Kaum sah Jogo noch die Spitzen seiner Zelte und die Flaggen über ihnen. Die Sonne war schon tief im Sinken und sein Schatten ging lang vor ihm her.

Aber ein Mensch kann sich nicht von sich selbst erlösen, auch wenn es ihm gelänge, aus einer Unendlichkeit zurückzukehren. Auch Jogo kehrte zurück aus dem Bereich der stillen Wiesen mit den gleichen Gefühlen, mit denen er seine Wanderungen angetreten hatte. Seine Zähne lagen wie verkittet aneinander, und die Lippen lagen darüber gepreßt, als dürfte nichts von dem, was jetzt seine Seele sprach, in diese Welt hinein.

Schon begrüßten ihn die Lampen und warfen ihren Schein weit in die Ebene, und das Orchester spielte einen übermütigen Marsch, den Königsmarsch August des Vierundzwanzigsten.

Empfohlene Zitierweise:

Victor Hadwiger: Des tragischen Affen Jogo Liebe und Hochzeit. Axel Juncker, Berlin 1920, Seite 62. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Des_tragischen_Affen_Jogo_Liebe_und_Hochzeit.djvu/63&oldid=933114 (Version vom 10.12.2009)