Seite:De Suchende Seelen (Meisel-Heß).djvu/012

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der das große Glück nicht duldet und in stupider Grausamkeit mit Tyrannen-Vollmacht protzt.

Die klingende Freiheit, die wollte er erobern, ja! Immer vorausgesetzt natürlich, daß nicht am Ende...

Wie eine schwarze Wolke schwebte es über ihnen. Lächerlich, daß sie so oft daran dachten; absurd. „Aber weißt du, es ist ein so unheimlicher Gedanke,“ sagte Lotti einmal, „daß alles an das gebunden sein soll, was fortwährend in tausend Gefahren schwebt...“ - - - - - -

Sollte es das sein? Alles war so behaglich da; unmöglich...

Langsam löste sich die Erstarrung:

„Was sagst du, Stefan?“

Empfohlene Zitierweise:

Grete Meisel-Heß: Suchende Seelen. Leipzig 1903, Seite 13. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Suchende_Seelen_(Meisel-He%C3%9F).djvu/012&oldid=1443505 (Version vom 31.01.2011)