Seite:Die Haare der heiligen Fringilla.djvu/050

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wiederholend, mit Nachahmung der Stimmen etc.) Kathi, die Welt ist eine Bethelnuß. … Was für’n Ding? … Eine Bethelnuß … Woaß i, was dös is? … Frag deinen Kunstmaler. A, der Fadian der schlaft ja scho’ … Kathi? … Wos is? … Die Welt ist eine Bethelnuß!

(Singend):

Und der Herr Marquis in Grau
Hat ’ne bli-bla-blonde Frau
Mit gefärbten Haaren;
Ei jawohl, ei jawohl.
Die mal anders waren.

(Sprechend): Daran ist kein Zweifel erlaubt; man sieht’s am Ansatz. Aber dennoch:

Ich mag nicht jene, ich will nicht diese,
Ich liebe allein die Frau Marquise.

Sekt kann sie trinken wie ein Fähnderich; sie war nicht umsonst Büffetmamsell.

(Erwacht, gähnt, ruft): Ka–simir!

Kasimir (der Kammerdiener erscheint im Schmucke seiner schwarzen Koteletten): Gnädiger Herr befehlen?

Der Dandy: Heute ist Dienstag?

Empfohlene Zitierweise:

Otto Julius Bierbaum: Die Haare der heiligen Fringilla. München: Albert Langen, 1904, Seite 50. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Haare_der_heiligen_Fringilla.djvu/050&oldid=1167173 (Version vom 9.07.2010)