Seite:Erzählungen von Marie von Ebner-Eschenbach.djvu/299
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Fürst Klemens stieß einen Seufzer aus, der ein minder kaltblütiges Wesen als Gräfin Neumark gewiß gerührt hätte; er blickte zum Plafond empor und gab, aus scheinbarem Gehorsam, dem Gespräch eine andere Wendung: „Was halten Sie von Sonnbergs Bemühungen um Thekla?“ fragte er. „Ich bin von dem Ernste seiner Absichten überzeugt. Machen Sie sich darauf gefaßt: dieser Tage – morgen vielleicht – kommt er, wirbt um Ihre Tochter, und im Frühjahr fliegt das junge Paar über alle Berge.“ „Möglich, möglich.“ „Und – Sie?“ „Und ich fahre nach Wildungen.“ „Sie werden sich dort sehr verlassen fühlen!“ rief |
Empfohlene Zitierweise:
Marie von Ebner-Eschenbach: Nach dem Tode. In: Erzählungen. Berlin: Gebrüder Paetel, 1893. Seite 293. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Erz%C3%A4hlungen_von_Marie_von_Ebner-Eschenbach.djvu/299&oldid=902736 (Version vom 15.11.2009)