Seite:Erzählungen von Marie von Ebner-Eschenbach.djvu/315
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Mit achtzehn Jahren trat Thekla in die Welt, gefiel außerordentlich und bewegte sich in der neuen Umgebung wie in ihrem ureigensten Elemente. Nichts blendete, nichts überraschte sie. Ruhig nahm sie die Huldigungen hin, die ihr dargebracht wurden, lächelte über den Neid minder Bevorzugter, und hielt mit kühler Majestät Jeden fern, der sich aus einer weniger glänzenden Sphäre hervor, in die ihre wagte.
„Obwohl er Ihr einziger Sohn, der einzige Erbe eines großen Vermögens ist?“ sprachen die Leute zu seinem Vater.
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Empfohlene Zitierweise:
Marie von Ebner-Eschenbach: Nach dem Tode. In: Erzählungen. Berlin: Gebrüder Paetel, 1893. Seite 309. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Erz%C3%A4hlungen_von_Marie_von_Ebner-Eschenbach.djvu/315&oldid=903152 (Version vom 15.11.2009)