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| Leonhard Ennen: Geschichte des Kölner Stadtarchivs. In: Archivalische Zeitschrift. II. Band. S. 89-109 |
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Nach Ley’s Tode, 1745, blieb die Stelle eines Archivars wieder unbesetzt bis zum Jahre 1788, »Am 18. August des genannten Jahres wurde auf eingelegte Erinnerung, die Bestellung eines hierortigen Archivarii nöthig zu sein, Hr. Syndikus von Bianco ernannt«[1]. Als Remuneration wurden ihm zu seinem Syndikus-Gehalte jährlich 400 Gulden zugesetzt. v. Bianco besass Titel und Gehalt, dabei blieb es aber auch. Der Rath hatte es versäumt, ihn auf eine besondere Instruction zu verpflichten; darum begnügte sich v. Bianco damit, das Archiv sorgfältig unter Schloss und Riegel zu halten, und die eingehenden Schriftstücke in der Registratur zu reponiren. Das städtische Archiv gerieth in grosse Gefahr, als im Jahre
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Empfohlene Zitierweise:
Leonhard Ennen: Geschichte des Kölner Stadtarchivs. In: Archivalische Zeitschrift. II. Band. S. 89-109. Stuttgart: W. Spemann, 1877. Seite 102. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Geschichte_des_K%C3%B6lner_Stadtarchivs_(Leonhard_Ennen).djvu/14&oldid=788341 (Version vom 17.7.2009)