Seite:Geschichte des Kölner Stadtarchivs (Leonhard Ennen).djvu/17
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| Leonhard Ennen: Geschichte des Kölner Stadtarchivs. In: Archivalische Zeitschrift. II. Band. S. 89-109 |
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Das Werk »Annales ecclesiastici et civiles Metrop. Ub. Col. Agripp.« fand die gewünschte Approbation nicht. Es wurde zuerst in der Bibliothek des Jesuiten-Collegiums reponirt, und später kam es in das Archiv der Stadt Köln. Eine andere Acquisition für das Archiv waren die Halveren’schen, und Cronenberg’schen Literalien. »Auf verlesene schriftliche Relation – eilf von »dem Strassburger Canzler Halveren seel. herkommend, und ehedessen auf dem Reichstag zu Regensburg beschriebene, die münster’schen Friedenstractate und andere Miscellanea enthaltende Volumina betreffend – wird, solche ex aequo et bono vor Magistratum zu erhandeln, sodann die in dem Cronenberg’schen Sterbehause vorhandenen Nachrichten ebenmässig, so es thunbar, an sich zu bringen beschlossen«. Der Bürgermeister von Krufft erstand die Halveren’sche Sammlung für den Preis von 600 Florin; sie ist jetzt dem Stadtarchiv eingereiht. Halveren war im Stande, das Treiben auf dem Friedenscongress zu Münster richtig zu beurtheilen, weil er 1646 die Stadt Köln und später auch den Erzbischof von Mainz auf diesem Congress vertreten hatte. Die Unterhandlungen mit den Cronenberg’schen Erben scheinen, auch ein günstiges Ergebniss gehabt zu haben. »Zur Erhandlung eines in mehr denn 600 Bogen beschriebenen vollständigen Protocolli electoralis super novissima electione caesarea, wird löblicher
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Empfohlene Zitierweise:
Leonhard Ennen: Geschichte des Kölner Stadtarchivs. In: Archivalische Zeitschrift. II. Band. S. 89-109. Stuttgart: W. Spemann, 1877. Seite 105. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Geschichte_des_K%C3%B6lner_Stadtarchivs_(Leonhard_Ennen).djvu/17&oldid=788345 (Version vom 17.7.2009)