Seite:Kurze Topographie und Geschichte der Kreis-Stadt Rothenburg.djvu/42
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| Ludwig August Theodor Holscher: Kurze Topographie und Geschichte der Kreis-Stadt Rothenburg in der Preuß. Ober-Lausitz |
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Hartwig von Nostitz ging 1607 nach Neukirch, und verkaufte Rothenburg allein für 20,000 Rthlr. an Melchior von Rechenberg auf Schlawe, Wartenberg, Leippe, Lodenau und Windischbora[a 1] bei Freystadt; doch hat er die Herrschaft Wartenberg, die er nach dem Testament seines 1610 verstorbenen Vetters Hanns Georg von Rechenberg bekommen sollte, nie erhalten. Er war kaiserlicher Rath, und muß noch in den letzten Jahren seines Lebens in den Freiherrnstand erhoben sein. – Zu seiner Zeit, am 27. Juli 1611, war am Jahrmarkte bei einem Tumult in der Stadtwache ein gewisser Christoph Pfeiffer durch einen tödtlichen Stich in die Seite so schwer verletzt, daß er alsbald daran starb. Seine Wittwe und Kinder gaben als Thäter den Caspar von Nostitz auf Ober-Sänitz an, und baten den Erbherrn Melchior von Rechenberg, daß er sich der Sache annehme. Anmerkungen (Wikisource) |
Empfohlene Zitierweise:
Ludwig August Theodor Holscher: Kurze Topographie und Geschichte der Kreis-Stadt Rothenburg in der Preuß. Ober-Lausitz. Rothenburg O./L.: Gocksch & Hentschel, 1844. Seite 32. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Kurze_Topographie_und_Geschichte_der_Kreis-Stadt_Rothenburg.djvu/42&oldid=756117 (Version vom 14.7.2009)
geschworne Schöppen.“