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Von den angeführten 7 Arten und Varietäten sind nur 6 anstehend bei uns gefunden. Die ächte L. baltica His., obgleich auf der gegenüberliegenden Ostküste von Gotland bei Slite und auf Farö nicht selten, ist auf Oesel, wo wir sie etwa in den Panks von Taggamois zu erwarten hätten, anstehend nicht gefunden, wohl aber in Geschieben im westlichen Kurland durch Prof. Grewingk. In der folgenden Aufzählung werde ich die Litteraturangaben und Synonyma, soweit sie schon in meiner früheren Arbeit über die russischen silurischen Leperditien enthalten sind, nicht wiederholen, sondern einfach auf diese Arbeit verweisen. Leperditia grandis Schrenck.
Ueber diese Art kann ich keine neuen Beobachtungen mittheilen. Kolmodin hat die Art auf Gotland nicht selbst gefunden, sondern nur nach meinen Angaben erwähnt. Rup. Jones hat seine in seinem früheren Artikel (Annals and Magaz. Nov. 1881. p. 347) ausgesprochenen Zweifel über die Zugehörigkeit unserer Art zu Leperditia (er war geneigt, sie, wie früher Barrande, zu Isochilina zu bringen) in seinem oben citirten späteren Artikel (März 1882) in Folge meiner Erklärungen zurückgenommen. Wir werden im Folgenden zwei Arten von der Insel Waigatsch kennen lernen, L. Nordenskjöldi und Waigatschensis, die mit unserer Art zusammen einer besonderen Gruppe innerhalb der Gattung Leperditia zugehören, die sich durch die starke Anschwellung der Schaalen nach dem Bauchrande zu und durch Poren auszeichnet, von denen je eine jederseits am Bauchrande der rechten Schaale, wo diese sich über die linke schlägt, auftritt. |
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Friedrich Schmidt: Miscellanea silurica III. , St. Petersburg 1883, Seite 8. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Schmidt_Miscellanea_Silurica_III.djvu/12&oldid=1648936 (Version vom 8.09.2011)