Zedler:Hohenburg (Kloster)
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Hohenburg, oder Hochenburg, Hoemburg, Hohenberg, Lat. Altitona, Altitonense coenobium, Hohenberga, ein vornehmes Closter im untern Elsas auf dem Vogesischen Gebürge, vier Meilen von Straßburg aus einem Schlosse von Hertzoge Attico oder Ethicone, oder Adelrico dazu gemachet und mit herrlichen Einkommen begabet, dessen Tochter, die H. Ottilia, die erste Aebtißin daselbst gewesen, von welcher auch der Berg, darauf das Closter liegt, St. Uttilien-Berg genennet wird. Vita S. Odiliae MSSt. Die Stiftung dieses Closters, unter S. Benedicti Regel, soll ums Jahr 690. geschehen seyn. Bucelinus Germ. Sacr. P. II. p. 46. Zeiller Itin. Germ. Cont. I. c. 8. p. 111. Han. Seelzagendes Elsaß p. 135. Eccard Orig. Habsb. Auftr. I. 3. 4. p. 14. seqq. Pfeffinger ad Vitr. Jus Publ. I. 16. §. 11. p. 294. An. 1473. ist es abgebrannt. Crusius Schwäb. Chron. Th. III. B. VIII. c. 9. p. 96. So viel man von denen Aebtißinnen weiß, sind folgende:
- Ottilia.
- Eugenia. Nach dieser werden viel vermisset.
- Richlindis, an. 1140.
- Herradis. Nach dieser fehlen wieder einige.
- Veronica von Andlow, starb 1508.
- Agnes Zuckmantlin, starb an. 1539
- Anastasia von Oberkriche, starb an. 1542.
- Agnes von Oberkirche, unter deren Regierung soll das Closter an. 1546. abermahl im Feuer aufgegangen seyn. Bucelinus Monasteriol. [514] Germ. Imp. P. II. p. 193. Zeiller Reichs-Geogr. VIII. p. 1175.