ADB:Bergh, Oswald Graf von dem

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Wechseln zu: Navigation, Suche

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Bergh, Oswald Graf von dem“ von Pieter Lodewijk Muller in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 2 (1875), S. 382–383, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Bergh,_Oswald_Graf_von_dem&oldid=2488157 (Version vom 11. Dezember 2017, 03:38 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Band 2 (1875), S. 382–383 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Oswald I. von dem Bergh in der Wikipedia
GND-Nummer 138574022
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|2|382|383|Bergh, Oswald Graf von dem|Pieter Lodewijk Muller|ADB:Bergh, Oswald Graf von dem}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=138574022}}    

Bergh: Oswald, erster Graf von dem B., geboren 1442, legte mit seinem Vater Wilhelm den Grund zu dem im 16. Jahrhundert nicht geringen Glanz seines im Geldrischen und Clevischen angesessenen Hauses. Graf O. that sich in den Wirren zwischen dem geldrischen Herzog Arnold und seinem Sohn Adolf hervor; er war einer der Häupter der dem letzteren zugewandten nationalen Partei, welche sich der burgundischen und österreichischen Macht mit Erfolg widersetzte. Doch wußte er sich auch mit seinen Gegnern gut zu stellen und ward 1486 in den Reichsgrafenstand erhoben, obgleich er auch nach Adolfs Tod meistens Partei für Karl von Egmond nahm. Die schwierige Lage seiner Besitzungen zwang ihn zu wiederholtem Parteiwechsel; doch scheint er von dem fast [383] seinem ganzen Hause anklebenden Vorwurf des Eigennutzes und der Unzuverlässigkeit auch nicht frei gewesen zu sein. Er starb 1506.

Nijhoff’s Bijdragen v. vad. Gesch. und Outheidk V 27–29.