ADB:Blasche, Bernhard Heinrich

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Artikel „Blasche, Bernhard Heinrich“ von August Beck in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 2 (1875), S. 693, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Blasche,_Bernhard_Heinrich&oldid=- (Version vom 21. Juli 2019, 09:22 Uhr UTC)
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Blasche: Bernhard Heinrich B., geb. 9. April 1766 zu Jena, † 26. Nov. 1832 zu Waltershausen, war der Sohn des Professors der Theologie und Philosophie Johann Christian B. († 1792) und studirte seit 1783 Theologie und Philosophie zu Jena. Von 1796 bis 1810 war er Lehrer an der Salzmann’schen Erziehungsanstalt zu Schnepfenthal. Es war ihm hier der Unterricht in Handarbeiten übertragen, und in Folge davon erschienen von ihm eine Reihe praktischer Anleitungen dazu. So „Der Papparbeiter“, 1797, 5. Aufl. 1847; „Der technologische Jugendfreund“, 5 Theile, 1804; „Die Werkstätte der Kinder“, 4 Theile, 1800–1802 u. a. Von Schnepfenthal ging B. nach Unter-Wirbach bei Saalfeld und von da im J. 1820 nach Waltershausen bei Gotha, wo er starb als schwarzburg-rudolstädtischer Educationsrath. In Waltershausen lebte B. ausschließlich den philosophischen Studien, bei welchen er auf Schelling fußte. Aus dieser letzten Lebenszeit stammten seine Werke: „Handbuch der Erziehungswissenschaft“, 2 Theile, 1822–24; „Das Böse im Einklange mit der Weltordnung“, 1827; „Philosophie der Offenbarung“, 1829; „Kritik des modernen Geisterglaubens“, 1830; „Die göttlichen Eigenschaften in ihrer Einheit und als Principien der Weltregierung dargestellt“, 1831; endlich „Philosophie der Unsterblichkeitslehre“, 1831. (Meusel, G. T.)