ADB:Bossler, Heinrich Philipp Karl

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Artikel „Bossler, Heinrich Philipp Karl“ von Arrey von Dommer in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 3 (1876), S. 191–192, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Bossler,_Heinrich_Philipp_Karl&oldid=- (Version vom 21. November 2019, 13:49 Uhr UTC)
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Bossler: Heinrich Philipp Karl B., brandenburgischer Rath, Musikdrucker, -händler und -schriftsteller, bis 1792 zu Speier, worauf er seine Druckerei und Handlung nach Darmstadt übersiedelte. Er selbst aber folgte der blinden Harmonika-Spielerin Marianne Kirchgeßner nach London, ließ sich 1799 in Gohlis bei Leipzig nieder und starb daselbst 1812, wie aus Allgem. Mus. Ztg. XV, 505 Anm. sich ergibt. Aus seiner Druckerei ist manches beliebte Werk hervorgegangen; die nützlichste seiner Unternehmungen war die „Speiersche Musikalische Realzeitung“, der er auch als Redacteur vorstand. Sie erschien in seinem Verlage zu Speier vom Juli 1788 bis Ende Juni 1790 und bestand aus dem Text, und aus Musikheften unter dem Titel: „Musikalische Anthologie für Kenner und Liebhaber.“ Von Juli 1790 bis 1792 führte die Zeitschrift [192] den Titel „Musikalische Correspondenz der deutschen philharm. Gesellschaft“, die Musikbeilagen heißen „Notenblätter zur musikalischen Correspondenz etc.“ Sie ist gegenwärtig noch wichtig durch gute Aufsätze und viele Nachrichten. Noch verschiedene andere periodische Schriften und Musiksammlungen gab B. heraus: „Elementarbuch der Tonkunst zum Unterricht beim Clavier etc.“ mit Beispielen, 1782–1789 (2 Bde. Text, 1 Bd. Musik); „Bibliothek der Grazien“, 1789 (für Gesang und Clavier, angekündigt in der Realzeitung 1788, S. 158). Eine 1809 versprochene Biographie der Kirchgeßner war bei seinem Tode bis auf die letzte Revision fertig, scheint aber nicht herausgekommen zu sein (Bruchstück daraus: Allgem. Mus. Ztg. XI, 497).