ADB:Chlingensperg auf Berg, Christoph

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Artikel „Chlingensberg, Christoph von“ von Emil Julius Hugo Steffenhagen in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 4 (1876), S. 126–127, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Chlingensperg_auf_Berg,_Christoph&oldid=- (Version vom 20. Oktober 2019, 20:09 Uhr UTC)
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Chlingensberg: Christoph v. Ch., (Chlingensperg, Chlingensberger, Chlingensperger, Klingensberger, Klingensperger), Herr auf Schönhofen und Staufenbuch, Rechtsgelehrter, geb. 7. Juni 1651 zu Frontenhausen in Niederbaiern, wo sein Vater Bürgermeister war, † 28. Aug. 1720 in Ingolstadt. Schüler der Jesuiten zu Landshut, studirte er seit 20. Oct. 1670 Philosophie und Jurisprudenz in Ingolstadt, wo er 1672 Magister der Philosophie, 1677 Doctor und noch in demselben Jahre, 30. Oct., außerordentlicher, 1679 ordentlicher Professor der Rechte wurde und acht Mal das Rectorat bekleidete. Auch war er Director des kurfürstl. Rathscollegiums zu Ingolstadt und des freien Landgerichts zu Hirschberg, sowie Pfleger zu Stammham und Oetting, mit dem Charakter Hofrath. 21. (27?) Oct. 1693 erhob ihn Kaiser Leopold I. in den Reichsadelstand. Von seinen Schriften sind hervorzuheben die Lehrbücher über das Lehnrecht, öffentliche Recht und die Institutionen: „Collegia jurisprudentiae feudalis, publicae, civilis“, 1738, 39. Handschriften in München.

Herm. Ant. Mar. de Chlingensperg, Oratio funebris (vor den „Collegia jurispr. civilis“). Arbeiten der Gelehrten im Reich, VI, 521 ff. Mederer, Annales Ingolstadiensis Academiae II, 384. III, 4, 25 (bis), 37, 41, 53, 68,, [127] 79, 92, 110, 130, 150, besonders 153 ss. Kobolt, Baierisches Gelehrten-Lexikon, S. 127 ff. Baader, Das gelehrte Baiern I, 190 ff. Prantl, Gesch. d. Ludwig-Maximilians-Univ. I, 456, 475, 490, 491, 512, 519, 526. II, 504. Catal. codd. Lat. bibl. reg. Monac. I. 1. Nr. 1240 sq.