ADB:Edzard, Georg Elieser

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Edzardus, Georg Elieser“ von Karl Rudolf Wilhelm Klose in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 5 (1877), S. 652, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Edzard,_Georg_Elieser&oldid=- (Version vom 20. Juni 2019, 15:39 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Edzard, Esdras
Nächster>>>
Edzard, Sebastian
Band 5 (1877), S. 652 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Georg Elieser Edzard in der Wikipedia
GND-Nummer 116377844
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|5|652|652|Edzardus, Georg Elieser|Karl Rudolf Wilhelm Klose|ADB:Edzard, Georg Elieser}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=116377844}}    

Edzardus: Georg Elieser E., der zweite Sohn von Esdras E., war zu Hamburg 22. Januar 1661 geboren, † 24. Juni 1737[1], besuchte das Johanneum daselbst und seit 1676 zugleich mit 2 Brüdern das akademische Gymnasium. Seit 1681 studirte er Theologie zu Gießen, Frankfurt a. M. und Heidelberg. Nach der Rückkehr in seine Vaterstadt ward er am 16. Aug. 1684 Candidat des hamb. Ministerii und schon am 18. Juni 1685 Professor der Geschichte und griechischen Sprache am Hamb. akademischen Gymnasium, welche Professur er am 26. Januar 1717 mit der der orientalischen Sprachen vertauschte. Er und sein jüngerer Bruder, Sebastian, setzten das Werk ihres Vaters, die Bekehrung der Juden eifrig fort, doch nahmen einen Theil ihrer Kraft ihre Aemter in Anspruch, daher der Erfolg ihrer Wirksamkeit nicht mehr so glänzend war, obschon auch Georg Elieser in der rabbinischen Theologie sehr bewandert war. Von seinen Schriften sind außer 13 Leichenprogrammen auf Bürgermeister, Professoren etc. zu nennen „Tractatus talmudici Avoloa Sara sive de idololatria“, 1705 und 1710; „Tractatus talmudici Berachot sive de benedictionibus et precationibus“, 1713. 4.

Hamb. Schriftsteller-Lexikon Bd. 2. S. 129–130.

[Zusätze und Berichtigungen]

  1. S. 652. Z. 2 v. o. l.: 1727 (st. 1737). [Bd. 26, S. 825]