ADB:Geisthirt, Johann Konrad

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Geisthirt, Johann Konrad“ von Paul Mitzschke in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 49 (1904), S. 276, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Geisthirt,_Johann_Konrad&oldid=- (Version vom 20. Juni 2019, 17:42 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Nächster>>>
Gelder, Lucia van
Band 49 (1904), S. 276 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand Juni 2011, suchen)
GND-Nummer 116520183
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|49|276|276|Geisthirt, Johann Konrad|Paul Mitzschke|ADB:Geisthirt, Johann Konrad}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=116520183}}    

Geisthirt: Johann Konrad G., aus einer alten Familie Schmalkaldens stammend, geboren daselbst Anfang September 1672 als Sohn eines Schneiders. Er widmete sich dem Lehrerberuf, war 1700–1706 Cantor in Berka a. d. Werra, dann Cantor und Collega quartus am Gymnasium zu Eisenach, wo er von 1707 an den Historiographen Christian Juncker zum Rector hatte; sein Todesjahr ist unbekannt, um 1737 befand er sich noch am Leben. Das Hauptwerk des fleißigen G. ist die „Historia Schmalkaldica“, eine sehr schätzbare, aus den Quellen geschöpfte Chronik von Schmalkalden, die er um 1718 ausarbeitete. Daneben schrieb er etwa 1720 auch eine „Schmalkaldia litterata“. Das handschriftliche Original der „Historia“ befindet sich in der herzogl. Bibliothek zu Gotha, Abschriften davon in Kassel und Schmalkalden. Zum Druck gelangten die beiden Werke erst 1881–1889 und 1894 durch den Verein für hennebergische Geschichte zu Schmalkalden. Handschriftliche Sammlungen von G. über Eisenach im allgemeinen und Eisenacher Kirchengeschichte im besonderen, liegen in der großherzoglichen Bibliothek zu Weimar.

Leipziger Gelehrte Zeitung 1723, S. 110 ff. – Druckausgabe der Historia Schmalkaldica[WS 1], Heft V, S. V–VI. – W. Germann[WS 2], Christian Juncker und sein hennebergisches Geschichtswerk, S. 69 (Neue Beiträge z. Gesch. deutschen Alterthums, Lfg. 15).


Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Schmakaldica
  2. Wilhelm Germann (1840–1902), Kirchenrat in Meiningen.