ADB:Jablonsky, Karl

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Jablonsky, Karl Gustav“ von Wilhelm Heß in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 13 (1881), S. 528, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Jablonsky,_Karl&oldid=- (Version vom 28. Oktober 2020, 00:59 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Band 13 (1881), S. 528 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Carl Gustav Jablonsky in der Wikipedia
GND-Nummer 10028826X
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|13|528|528|Jablonsky, Karl Gustav|Wilhelm Heß|ADB:Jablonsky, Karl}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=10028826X}}    

Jablonsky: Karl Gustav J., geb. 1756, lebte in Berlin als Geheimsecretär der Königin von Preußen, widmete sich mit rastlosem Eifer den naturhistorischen Studien und zeichnete sich auf diesem Gebiete hervorragend aus. Ein frühzeitiger Tod, welcher hauptsächlich durch die ununterbrochene geistige Anstrengung verursacht wurde, setzte seinem vielversprechenden Streben schon 1787 ein Ziel. J. war Mitarbeiter von Martini’s Allgemeiner Geschichte der Natur und begann die Herausgabe eines umfassenden Werkes: „Natursystem aller bekannten in- und ausländischen Insecten“, als Fortsetzung der Buffon’schen Naturgeschichte, mit illum. Kupfern. J. bearbeitete jedoch nur den ersten Theil des Buches, Berlin 1783, und die beiden ersten Theile der Schmetterlinge, 1783–84, und wurde das Werk später von dem Prediger J. F. W. Herbst in Berlin fortgesetzt und vollendet.

Salzmann, Denkwürdigkeiten aus dem Leben ausgezeichneter Teutschen des 18. Jahrhunderts pag. 133.