ADB:Methodius

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Artikel „Methodius, Erzbischof von Pannonien“ von Ernst Ludwig Dümmler in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 21 (1885), S. 514–518, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Methodius&oldid=- (Version vom 22. Juni 2019, 21:29 Uhr UTC)
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Methodius, Erzbischof von Pannonien, † 885. Von den sieben Kindern des Drungarius (d. h. Unterbefehlshabers) Leo, eines hohen kaiserlichen Beamten in der reichen griechischen Handelsstadt Thessalonich, erregte das jüngste, der im J. 827 geborene Konstantin durch seinen ernsten Sinn, seinen außerordentlichen Lerneifer und seine ungemeine Begabung schon frühzeitig die glänzendsten Erwartungen und empfing bereits als junger Mann den ehrenvollen Beinamen des Philosophen, d. h. des Weisen. Während er zum Priester geweiht mit dem bilderfeindlichen Patriarchen Johannes VII. sowie mit muhammedanischen Gelehrten im Reiche des Chalifen gelehrte Wortgefechte bestand, hatte sein älterer Bruder Methodius sich zunächst dem weltlichen Leben gewidmet und vom Kaiser Michael III. eine slavische Fürstenwürde, d. h. die Statthalterschaft über eine slavische Provinz erhalten. Hierdurch wurde ihm noch weitere Gelegenheit zutheil, sich die Sprache der bulgarischen Slaven anzueignen, die er schon als Thessalonicher durch die slavischen Umwohner dieser Stadt kennen gelernt hatte. Er verzichtete nach mehreren Jahren freiwillig auf sein Amt, entsagte der Welt und zog sich in ein Kloster auf dem Olymp zurück, um sich daselbst dem Mönchsleben und den Studien zu widmen. Hier traf nun auch Konstantin mit ihm zusammen und beide lebten als eifrige Mönche, bis jener im J. 851 durch einen Befehl des Kaisers mit einer Sendung in das befreundete Reich der Chazaren beauftragt wurde. Unter diesem Volke finnisch-tatarischer Abkunft, welches in dem weiten Steppenlande an dem Don und der Wolga bis zum Kaukasus hin saß, galten jüdische, christliche und muhammedanische Glaubensmeinungen nebeneinander und wurden geduldet. Auf Wunsch ihres Fürsten, des Khakhans. bekämpfte Konstantin, nachdem er mit seinem seltenen Sprachtalente sich in Cherson die chazarische Mundart zu eigen gemacht, Vertreter des jüdischen Glaubens und überzeugte den Herrscher von der Wahrheit der christlichen Lehre, so daß er und viele mit ihm sich taufen ließen. M., der sich als Gefährte dieser Reise dem überlegenen und schöpferischen Geiste des jüngeren Bruders stets bescheiden unterordnete, verfaßte später einen in acht Abschnitte getheilten Bericht über jene Disputation. Noch bevor Konstantin dieselbe bestanden, entdeckte er im Meere bei Cherson die Gebeine des römischen Bischofs Clemens, die er als einen kostbaren Schatz von dort mitnahm. Als die Brüder nach Konstantinopel heimgekehrt waren, schlug M. die ihm angebotene erzbischöfliche Würde aus, um statt dessen als Abt gegen seine Neigung die Leitung des von 70 Mönchen bewohnten Klosters Polychron zu übernehmen. Da wandte sich im J. 863 der unter [515] deutscher Oberhoheit stehende Herzog Rastislav von Mähren in Gemeinschaft mit seinem Neffen Suatopluk an den griechischen Kaiser mit der Bitte um zuverlässige Lehrer des Glaubens, welche dem zwar schon bekehrten, doch durch widersprechende Prediger verwirrten Volke eine sichere Gewähr geben und das Evangelium in seiner Sprache auslegen könnten. Unter diesem Gesuche verbarg sich wol auch der Wunsch, das mährische Reich, welches damals das nordwestliche Ungarn, die sogenannte Slovakei mit umfassend bis zur Theiß und Donau reichte, in kirchlicher Hinsicht von dem ostfränkischen Reiche, von dem es das Christenthum empfangen hatte, zu trennen und dadurch zugleich die politische Losreißung zu fördern. Keine passendere Wahl konnte Michael für diesen Zweck treffen, als die des Brüderpaares aus Thessalonich, das im Kampfe für den Glauben ebenso erprobt als der slavischen Sprache kundig war. Noch bevor sie ihre neue Sendung angetreten, erfand Konstantin nach dem Vorbilde Vulfila’s ein auf dem griechischen beruhendes slavisches Alphabet, vielleicht das sog. glagolitische, welches jedoch durch das bei den Russen, Serben und anderen Stämmen übliche kyrillische später aus dem Gebrauche verdrängt worden ist. Der Ursprung der letzteren leichteren und bequemeren Schrift, die kaum jünger sein kann als die andere, welche sie voraussetzt, ist bis jetzt noch nicht aufgeklärt. Nachdem Konstantin schon in Konstantinopel die Uebersetzung des neuen Testamentes und der zum Gottesdienste nöthigen Stücke begonnen, wirkten die Brüder seit 864 etwa im mährischen Reiche und übten vorzüglich durch die Anwendung der slavischen Sprache in Messe und Predigt eine große Anziehung auf die Volksmenge wie auf zahlreiche Jünger. Gerade diese Neuerung wurde ihnen von den lateinischen Priestern zum Vorwurfe gemacht, die nur die durch die dreifache Inschrift des Kreuzes Christi geweihten Sprachen, die hebräische, griechische und lateinische als allein berechtigt für den heiligen Gebrauch anerkennen wollten. Die von den Brüdern in ihrem Uebersetzungswerke angewendete Sprache, die kirchenslavische oder altslovenische, ist nicht ganz die ihnen von Macedonien her geläufige, weil sie althochdeutsche und lateinische Lehnwörter enthält, noch weniger die altchechische, welche man bei den Vorfahren der chechischen Mährer voraussetzen muß, sondern sie zeigt am meisten Verwandtschaft mit der Sprache der pannonischen Slaven südlich von der Donau, die vielleicht auch über dieselbe in das mährische Reich ursprünglich hineingeragt haben mögen.

Nachdem die griechischen Missionäre etwa 3½ Jahre in Mähren gewirkt hatten, wurden sie durch den großen Papst Nikolaus 867 nach Rom eingeladen, der mit ihnen die kirchlichen Angelegenheiten ihres Missionsgebietes ordnen und sich über ihre Rechtgläubigkeit vergewissern wollte. Auf dem Wege nach Rom verweilten sie eine Zeitlang bei dem frommen Fürsten Kozel, der über die Slaven um den Plattensee (nördlich von der Drau) unter deutscher Oberhoheit herrschte und, da er großes Wohlgefallen an der slovenischen Schrift fand, ihnen gegen 50 Schüler zur Unterweisung darin anvertraute. Nachdem Konstantin dann in Venedig vor einer großen Versammlung von Geistlichen und Mönchen die von ihm eingeführte Neuerung des Gottesdienstes in slovenischer Sprache siegreich verfochten hatte, gelangten die Brüder, von ihren besten Schülern begleitet, nach Rom, wo kürzlich Hadrian II. an Stelle von Nikolaus die Weihe empfangen hatte (14. December 867). Die kostbaren Reliquien des heiligen Clemens, die sie mit sich führten, bewirkten es, daß ihnen eine überaus feierliche Begrüßung zutheil wurde. Hadrian genehmigte den Gebrauch der slavischen Sprache, in welcher er in Rom selbst Messen lesen ließ, er ertheilte M. die Priesterweihe und auch mehrere ihrer Schüler wurden gleichzeitig geweiht. Konstantin, wegen seiner Gelehrsamkeit hochbewundert, legte indessen im Vorgefühle seines herannahenden Endes in Rom das Mönchskleid an, indem er zugleich seinen Namen [516] mit dem des Kyrillos vertauschte, und starb 50 Tage später, am 14. Februar 869. Seine Gebeine, welche M. zuerst in ihr Kloster auf dem Olymp zurückführen wollte, wurden schließlich in der Kirche des heiligen Clemens beigesetzt, wo man bald darauf die Uebertragung desselben in Bildern darstellte. Ein Gesuch des Slavenfürsten Kozel, durch welches er M. als Lehrer für sein Volk sich erbat, bewog den Papst ihn noch in dem nämlichen Jahre dorthin und zugleich an Rastislav zu entsenden. Gleich darauf, vielleicht bei einer abermaligen Anwesenheit in Rom, ertheilte er ihm auf Kozel’s Wunsch die erzbischöfliche Weihe sowol für Pannonien als für Mähren, indem dadurch das alte Erzbisthum Sirmium, die vermeintliche Stiftung des heiligen Andronikus, eines Jüngers Christi, erneuert werden sollte. Nur auf Pannonien, wo er vermuthlich in der Hauptstadt Moosburg (Zalavar) seinen Sitz nahm, konnte M. zunächst seine Wirksamkeit erstrecken, weil die Absetzung des Herzogs Rastislav durch seinen eigenen Neffen Suatopluk (870) Mähren eben damals in innere Wirren gestürzt hatte.

Der pannonische Sprengel des Erzbischofs M. hatte seit der Eroberung dieser Gegenden durch Karl den Großen, d. h. seit 796, unter der Mutterkirche Salzburg gestanden. Der Salzburger Erzpriester Richbald, damals mit der Verwaltung betraut, wich vor M. nach Salzburg zurück, um sich über diesen Eingriff in seine Rechte bitter zu beschweren und zugleich über die Neuerung der slavischen Liturgie. M. wurde daher vor eine bairische Synode geladen, ohne Rücksicht darauf, daß er an den Stuhl des heiligen Petrus Berufung einlegte. Man betrachtete ihn als unbefugten Eindringling in einen fremden Sprengel, unter Zustimmung des Königs Ludwigs des Deutschen, der selbst an den heftigen Verhandlungen theilnahm – der Bischof Ermanrich von Passau soll ihn sogar mit Peitschenhieben bedroht haben – wurde er in Banden gelegt, selbst körperlich mißhandelt und seines Wirkens beraubt. Wir wissen nicht, was Hadrian zu Gunsten seines Schützlings, der wiederholt Boten an den päpstlichen Stuhl entsandte, etwa unternommen haben mag, als aber der thatkräftige und weitaussehende Johann VIII. (14. December 872) Papst geworden, schickte dieser alsbald zu Anfang des Jahres 873 den Bischof Paul von Ancona als Legaten nach Deutschland, um von dem Könige Ludwig, auf Grund der Unverjährbarkeit der Rechte des heiligen Petrus gegenüber dem Einbruche der Heiden, das pannonische Bisthum zurückzufordern. Dem Metrapoliten Adalwin von Salzburg befahl der Papst den vertriebenen Erzbischof wieder einzusetzen, die Bischöfe Ermanrich von Passau und Anno von Freising wurden sogar wegen ihres gewaltthätigen Verhaltens gegen M. zur Verantwortung nach Rom vorgeladen und inzwischen mit dem Banne belegt. Die slavische Liturgie freilich wurde von dem Papste gemißbilligt und verboten.

Die entschiedenen Schritte Johanns führten zu einem vollständigen Erfolge, Ludwig gab nach und M. durfte 873 nach dreijähriger Verbannung die kirchliche Leitung in Pannonien wieder übernehmen, sogar der Fürst Montemer von Serbien sollte sich ihm anschließen. Da jedoch Kozel bald darauf starb und sein Gebiet an das ostfränkische Reich fiel, so verlegte seit 874, in welchem Jahre der mährische Herzog zu Forchheim Frieden mit Ludwig geschlossen hatte, M. seine Thätigkeit vorzugsweise nach Mähren, ohne daß sich dort ein bestimmter Sitz für ihn nachweisen ließe; nach Austreibung der deutschen Priester hatten die Mährer ihn ausdrücklich nochmals zum Glaubenslehrer sich erbeten. Trotz dieses Anschlusses an M. und der völligen Befreiung von der deutschen Herrschaft gewannen dennoch deutsche Geistliche von Neuem Eingang im mährischen Reiche und suchten durch Verdächtigungen bei dem Herzoge Suatopluk, den sie sogar gegen die slavische Messe einzunehmen wußten, wie bei dem Papste den Sturz des verhaßten Gegners herbeizuführen. Auf Grund der durch einen Priester [517] Johann nach Rom übermittelten Anschuldigungen wurde M. (14. Juni 879) wieder dorthin vorgeladen und erschien zu seiner Rechtfertigung, von dem mährischen Lehnsmanne Semisisn geleitet. Er empfing jedoch im Juni 880 ein glänzendes Zeugniß seiner Rechtgläubigkeit, ja es wurde sogar die slavische Liturgie von Johann jetzt vollständig in Schutz genommen und nur befohlen, daß das Evangelium zuerst lateinisch gelesen werden sollte. Die Rücksicht auf den Abfall der Bulgaren von der griechischen zur römischen Kirche mag hierbei mitgewirkt haben. Dem Erzbischofe M. setzte der Papst gleichzeitig einen Suffraganbischof zu Neitra, den schwäbischen Priester Wiching, die Errichtung eines zweiten bischöflichen Sitzes wurde vorbehalten.

Eine wirkliche Versöhnung der Gegensätze ließ sich auf diesem Wege nicht erreichen, weil unter der Führung Wiching’s, der sich auf angebliche Vollmachten des Papstes berief, die lateinische Priesterschaft ihre Anfeindungen gegen die slavische unter ihrem griechischen Oberhaupte fortsetzte. Der Herzog selbst war ihnen gewogen, wie es heißt, weil sie seine geschlechtlichen Ausschweifungen mit größerer Nachsicht hingehen ließen als der sittenstrenge M. Johann nahm indessen den Erzbischof auch ferner gegen alle Gehässigkeiten in Schutz und wies seine Ankläger zurück. So konnte dieser seine Thätigkeit bis an sein Ende fortsetzen, zahlreiche Schüler slavischer Abkunft zum geistlichen Stande ausbilden und das Werk der slovenischen Bibelübersetzung, das sein Bruder begonnen hatte, nun auch von heimischen Gehilfen unterstützt, auf das alte Testament mit Ausnahme der Apokryphen ausdehnen. In seinen späteren Jahren besuchte er noch einmal auf ehrenvolle Einladung des Kaisers Basilius Konstantinopel sowie den heidnischen Herzog der Ungarn an der Donau, der für die Bekehrung freilich noch nicht reif war. Der Streit mit den Lateinern dauerte fort: sie warfen ihm unter Anderem namentlich vor, daß er mit der griechischen Kirche den heiligen Geist nur vom Vater ausgehen ließe, während die fränkische (doch nicht die römische) in das Glaubenssymbol längst den Zusatz „und vom Sohne“ aufgenommen hatte. So erbittert wurde die Feindschaft, daß M. sich sogar gezwungen sah über den widerspenstigen Bischof Wiching den Bann auszusprechen, ja sogar den Herzog Suatopluk mit demselben zu bedrohen. Unter den Anzeichen heftigerer Stürme starb der große Erzbischof am 6. April 885, nachdem er einen seiner fähigsten Schüler, den Slaven Gorazd, drei Tage vor seinem Ende zum Nachfolger bestimmt hatte. Unbekannt ist uns die Kathedrale, in der er seine letzte Ruhestätte fand, weil sein Andenken in Mähren überaus rasch verdunkelt wurde. Kaum hatte er nämlich die Augen geschlossen, als Bischof Wiching, sein Gegner, begünstigt von dem Herzoge Suatopluk, sich abermals nach Rom an den Papst Stephan VI. wandte. Dieser entschied (885–886) durch seine Legaten in einem seinem Vorgänger völlig entgegengesetzten Sinne: die Lehre vom Ausgehen des heiligen Geistes zugleich vom Sohne wurde nunmehr als römische Kirchenlehre verkündigt, die Messe in slavischer Sprache verboten und nur die Predigt erlaubt, die Nachfolge Gorazd’s nicht anerkannt, Wiching dagegen als rechtgläubig dem Herzog aufs wärmste empfohlen. Diese nachträgliche Verurtheilung des M. führte eine Verfolgung seiner slavischen Jünger durch die fränkische Priesterschaft herbei: wie einst ihr Meister, so wurden auch jene jetzt eingekerkert und endlich in die Verbannung getrieben. Zunächst in Bulgarien, dem schon länger christlichen Lande, sowie in Serbien und Kroatien, bei den slavischen Völkern also, die sich der griechischen Kirche angeschlossen, fanden sie eine Zuflucht und gewannen der slavischen Liturgie und Litteratur hier eine neue Heimath, von der aus sie später nach Rußland vordrang, nachdem Suatopluk die Bedeutung dieses Schatzes kurzsichtig verkannt hatte. So geschah es, daß die kyrillische Schrift sich nur auf dem Boden der griechischen Kirche einbürgerte und daß nur in dieser das Andenken der großen Slavenapostel in vollen Ehren blieb, während in der römischen unter [518] den Nachwirkungen ungerechter Verleumdungen der Name des heiligen M. einen schlechten Klang, einen ketzerischen Beigeschmack behielt. Die nachfolgende Ungarnnoth tilgte in Mähren und Pannonien vollends die Erinnerung an ihn aus.

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