ADB:Otto II. (Graf von Zuetphen)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Otto II., Graf von Zütphen“ von Pieter Lodewijk Muller in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 24 (1887), S. 741, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Otto_II._(Graf_von_Zuetphen)&oldid=- (Version vom 27. Juni 2022, 15:58 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Band 24 (1887), S. 741 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Otto II. von Zutphen in der Wikipedia
GND-Nummer 138461732
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|24|741|741|Otto II., Graf von Zütphen|Pieter Lodewijk Muller|ADB:Otto II. (Graf von Zuetphen)}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=138461732}}    

Otto II., Graf von Zütphen, der zweite Sohn und Nachfolger des Grafen Godschalk und der Adelheid, der zum ersten Mal im J. 1059 genannt wird, um 1074 jedoch in einer fehlerhaften Urkunde als Graf von Zütphen und, natürlich irrthümlich, „de Gelria“ erscheint. Sonst begegnet man ihm nur in den ersten Jahren des zwölften Jahrhunderts. Persönlich ist fast nichts von ihm bekannt als die Wiedererbauung der Kirche in Zütphen, seine Beziehungen zu Corvey, die Schenkung der (besser einer) Grafschaft in Friesland durch Heinrich V. im J. 1107 an seinen Sohn Heinrich unter der Bedingung, daß dieselbe dem Vater anheimfallen sollte, falls der Sohn keine rechte Erben hinterließ, und endlich sein Tod im J. 1113 nach den Annales Colonienses Maxini. Seine Tochter Ermengardis brachte nach ihres Bruders Heinrich Tod die Grafschaft Zütphen als heres legitima an Gelderland.

Sloet, Oorkondenboek van Gelre en Zutfen. – van Spaen, Historie van Gelderland und dessen Inleiding tot de Hist. van G.; des letzteren Untersuchungen hat auch Arend im zweiten Bande seiner sonst sehr unkritischen Algem. Gesch. des Vaderlands benutzt.