ADB:Pilati, Leopold Freiherr von

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Pilati, Leopold Freiherr von“ von Johann Friedrich von Schulte in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 26 (1888), S. 127–128, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Pilati,_Leopold_Freiherr_von&oldid=- (Version vom 16. September 2021, 11:09 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Pighius, Stephan
Band 26 (1888), S. 127–128 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand Dezember 2010, suchen)
GND-Nummer 120925745
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|26|127|128|Pilati, Leopold Freiherr von|Johann Friedrich von Schulte|ADB:Pilati, Leopold Freiherr von}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=120925745}}    

Pilati: Leopold Freiherr v. P., geb. zu Wien im J. 1705, † zu Trient 1755. Er hatte die Doctorwürde im Rechte und in der Theologie erlangt, wurde sehr jung Domherr und Propst in Raab und 1725 bereits Domherr in Trient. Schriften: „La santità ed il martirio del beato Adalpreto vescoco di Trento vindicati“, Trient 1754. „Origines juris pontificii“, Trient 1739, Fol. Eine vorzugsweise auf Natalis Alexander, Bingham, Fleury, [128] Morin, Sarpi, Thomassin, für österreichische Zustände auch auf handschriftliches Material gestützte Geschichte des Kirchenrechts von ältester Zeit bis auf das Concil von Trient, wobei auch das griechische Recht angezogen wird, ist sie zwar im ganzen weder selbständig noch neu, enthält aber einen sehr anerkennenswerthen Versuch einer Dogmengeschichte der Rechtsinstitute und ist in dieser Gestalt ziemlich alleinstehend, aber in der Litteratur fast vollständig unbeachtet geblieben.

v. Wurzbach, Lex. XXII, 289 (führt an „Der deutsche Antheil des Bisthums Trient“ u. s. w. Brixen 1866, S. 95).