ADB:Preuschen, August Gottlieb

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Artikel „Preuschen, August Gottlieb“ von Friedrich Ratzel in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 26 (1888), S. 576, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Preuschen,_August_Gottlieb&oldid=- (Version vom 23. Juni 2019, 09:46 Uhr UTC)
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Band 26 (1888), S. 576 (Quelle).
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Preuschen: August Gottlieb P., geb. zu Diethart (Unterhessen) 1734, † zu Karlsruhe am 24. März 1803. P. begann als junger Diakonus zu Grünstadt erst theologisch, dann seit 1776 geographisch zu schriftstellern und erregte einiges Aufsehen durch seine „Essais sur la typométrie“ (1776) und seine „Typometrische Karte der Landgrafschaft Sausenberg“ (1783), sein Geolabium und seinen Seismometer, endlich durch seine „Gemeinnützliche Theorie vom Erdbeben“ (1789). In diesen Erfindungen zeigte er sich als ideenreicher Kopf, der indessen zu rasch von einem zum andern überging und keine seiner zahlreichen Ideen hinreichend vertiefte. Auch auf dem Gebiete der Geschichtsforschung hat er manches veröffentlicht, das zumeist in seines Freundes Posselt Archiv f. teutsche Geschichte niedergelegt ward. P. wurde 1792 zum Kirchenrath ernannt und starb als Hof- und Stadtdiakonus zu Karlsruhe.

Quellen: Meusel VI. – Journal für Aufklärung III.