ADB:Rantzau, Heinrich (Forschungsreisender)

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Artikel „Rantzau, Heinrich“ von Gottfried Heinrich Handelmann in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 27 (1888), S. 279–280, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Rantzau,_Heinrich_(Forschungsreisender)&oldid=- (Version vom 17. Oktober 2019, 08:27 Uhr UTC)
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Rantzau: Heinrich R., geb. am 26. Januar 1599, ein Enkel (Sohn des ältesten Sohnes Franz) von dem Statthalter Heinrich R., hat sich durch seine Orientreise bekannt gemacht. Er ging am 7. Februar 1623 in Venedig zu Schiff, an den Küsten Griechenlands entlang und durch den Archipelagus nach Cypern und landete in Acca. Vom 8. bis 20. April war er in Jerusalem, wo er das Osterfest mitfeierte und die gewöhnlichen Wallfahrten machte. Von [280] Jaffa fuhr er nach Aegypten, wo er Kairo vom 8. bis 28. Mai, die Pyramiden u. s. w. besuchte, und weiter von Alexandria nach Constantinopel, 25. Juli. Nach längerem Aufenthalte daselbst trat er am 18. September die Rückreise an, zunächst über Adrianopel, Philippopel, Sophia, Belgrad, Bosna Sarai, Spalato und weiter auf dem adriatischen Meer nach Venedig, 4. December. Er war Herr zu Schönweide (im holsteinischen Kreise Plön), sowie auch von Aagaard und andern Gütern in Dänemark, dänischer Reichsrath etc. und starb kinderlos am 16. Januar 1674.

„Denkwürdige Reisebeschreibung nach Jerusalem, Cairo und Constantinopel u. s. w“ Hamburg 1704.