ADB:Schröter, Ludwig Philipp

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Schröter, Ludwig Philipp“ von Julius Pagel in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 32 (1891), S. 572–573, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Schr%C3%B6ter,_Ludwig_Philipp&oldid=- (Version vom 19. Mai 2019, 19:10 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Schröter, Leonhart
Band 32 (1891), S. 572–573 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand November 2014, suchen)
GND-Nummer 120045117
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|32|572|573|Schröter, Ludwig Philipp|Julius Pagel|ADB:Schröter, Ludwig Philipp}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=120045117}}    

Schroeter: Ludwig Philipp S., Arzt, geboren am 17. Juni 1746 zu Rinteln a. W., studirte seit 1763 in seiner Vaterstadt, seit 1767 in Göttingen Medicin, erlangte am erstgenannten Orte 1769 die Doctorwürde mit der Inauguralabhandlung: „De phthisi ejusque differentiis“ und ließ sich darauf in Bassum bei Bremen als Arzt nieder. 1774 folgte er einem Rufe als zweiter ordentlicher Professor der Medicin nach Rinteln, bekleidete seit 1787 auch die Stellung als Brunnenarzt in Rodenberg und Landphysicus der Grafschaft Schaumburg und wurde 1789 zum Hofrath und Brunnenmedicus zu Groß-Nenndorf ernannt. Nachdem er 1790 Prof. primarius geworden war, verstarb [573] er am 17. April 1800. Außer zahlreichen kleineren akademischen Programmen, Dissertationen und sonstigen Gelegenheitsschriften, sowie verschiedenen Journal- und Zeitungsabhandlungen in Baldinger’s Magazin (IX–XIX), im Rintelnschen Intelligenzblatt u. s. w. schrieb er noch: „Kurzer Unterricht von der gegenwärtigen ungekünstelten Methode, die Blattern einzupfropfen“ (Bremen 1773); „Anweisung, wie sich der Landmann nicht nur gegen die hin und wider grassirenden faulichten Gallenfieber präserviren, sondern auch in den mehreresten Fällen glücklich und mit wenigen Kosten selbst kuriren könne“; „Beschreibung der kalten asphaltischen Schwefelquellen zu Großen Nendorf in der Grafschaft Schaumburg“ (Rinteln 1788); „Bemerkungen über das Mutterkorn und was dabei in Absicht der Gesundheit zu beobachten“ (ebenda 1792) und noch mehrere die Nenndorfer Heilquellen betreffende Schriften.

Vergl. Biogr. Lexikon etc., herausgegeben von A. Hirsch, V, 288.