ADB:Silberschlag, Georg Christoph

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Artikel „Silberschlag, Georg Christoph“ von Wilhelm Heß in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 34 (1892), S. 314, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Silberschlag,_Georg_Christoph&oldid=- (Version vom 2. August 2021, 02:51 Uhr UTC)
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Silberschlag: Georg Christoph S. wurde 1731 zu Aschersleben geboren. Er besuchte die Schule zu Kloster Bergen bei Magdeburg von 1747 bis 1750 und studirte in Halle von 1751 bis 1753 Theologie, widmete sich daneben jedoch auch eifrig dem Studium der Naturwissenschaften. Nach Beendigung seiner Studienzeit erhielt er eine Stellung als Lehrer an der Schule des Klosters Bergen. Im Jahre 1762 wurde er Pfarrer zu Engersen in der Altmark, folgte jedoch wenige Monate später einem Ruf als Pfarrer nach Stendal. Im J. 1771 wurde er zweiter Pfarrer der Dreifaltigkeitskirche und Inspector der Realschule in Berlin. Im J. 1780 wurde er als Pfarrer der Domkirche und Generalsuperintendent der Altmark und Priegnitz nach Stendal zurückgerufen. Dort starb er am 11. Juli 1790. Außer zahlreichen theologischen Schriften, namentlich Predigten, veröffentlichte S. auch verschiedene naturwissenschaftliche Werke. So schrieb er: „Neue Theorie der Erde oder ausführliche Untersuchung der ursprünglichen Bildung der Erde“, Berlin 1764, in welchem Werke er die Berichte der Bibel mit den Ansichten der Wissenschaft in Einklang zu bringen suchte; ferner „Ausgesuchte Klosterbergische Versuche in den Wissenschaften der Naturlehre und Mathematik.“ Berlin 1768; „Bemerkungen über den Durchgang der Venus durch die Sonne im Jahre 1761“ in den Beilagen zu der Magdeburgischen Zeitung und „Nachricht von dem See bei Arendsee in der Altmark“ in den Schriften der Berl. Ges. naturf. Freunde 1788.