ADB:Stavenhagen, Karl Friedrich

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Stavenhagen, Karl Friedrich“ von Gottfried von Bülow in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 35 (1893), S. 535, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Stavenhagen,_Karl_Friedrich&oldid=- (Version vom 27. Juni 2022, 09:38 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Nächster>>>
Staveren, J. H. van
Band 35 (1893), S. 535 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Carl Friedrich Stavenhagen in der Wikipedia
GND-Nummer 118020609
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|35|535|535|Stavenhagen, Karl Friedrich|Gottfried von Bülow|ADB:Stavenhagen, Karl Friedrich}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=118020609}}    

Stavenhagen: Karl Friedrich St., Historiker, geboren am 7. October 1723 in Anclam als Sohn des Kaufmanns Gottfried Friedrich St., entstammte einer dort noch gegenwärtig vertretenen Kaufmannsfamilie. Nachdem er bis 1746 in Halle die Rechte studirt hatte, ging er 1748 nach Kurland, wo ein väterlicher Verwandter, Dietrich St., Prediger der deutschen Gemeinde in Durben war und wurde Erzieher der Söhne des Kanzlers Dietrich v. Keyserlingk, bis ihn 1754 der Ruf traf, das Amt eines Stadtsecretärs in seiner Vaterstadt zu übernehmen. Im J. 1777 wurde er Stadtsyndikus und starb als solcher am 26. September 1781. Außerhalb dieser Aemter hat er sich verdient gemacht durch eine „Beschreibung der Kauf- und Handelsstadt Anclam“, Greifswald 1773. Das Werk, zu dem St. kaum irgend brauchbare Vorarbeiten vorfand und bei dessen Abfassung er die frühere Verschleuderung der rathhäuslichen Acten bitter zu beklagen hatte, ist noch heute von Werth, namentlich was die städtischen Besitzungen anlangt; nur ist zu beachten, daß die demselben beigegebenen 117 Urkunden zum Theil nach einem mangelhaften Copialbuch zum Abdruck gelangt sind.

Kirchenbücher von S. Nicolai in Anclam durch Vermittlung des Prof. Dr. Hanow.