ADB:Straub, Anton

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Artikel „Straub, Anton“ von Paul Beck in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 54 (1908), S. 609, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Straub,_Anton&oldid=- (Version vom 20. Mai 2019, 19:14 Uhr UTC)
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Straub: Anton (Taufname: Andreas) St., Prälat, geboren am 2. September 1780 zu Kolbingen im heutigen württembergischen Oberamtsbezirk Tuttlingen, † am 21. October 1860 als Propst des Chorherrenstifts Reichersberg in Oberösterreich. Derselbe machte seine Gymnasialstudien in Passau, trat 1803 in das genannte Kloster ein, wurde 1807 zu St. Pölten zum Priester geweiht und legte 1808 unter dem Propste Anton Kreuzmayr sein Ordensgelübde ab. Nach verschiedenen Verwendungen als Katechet und Cooperator und als Stiftspfarrer zu Lambrecht wurde er 1823 als Nachfolger von Peter Schmid zum Prälaten gewählt. Als solcher bewährte er sich während einer fast 40jährigen Regierungszeit als tüchtiger Klostervorsteher und brachte das vordem über die vielen langen Kriegszeiten stark mitgenommene Gotteshaus wieder vorwärts. Sein Nachfolger in der Prälatur wurde Bartholomäus Pflangl (1861–75), ein Schüler von ihm.

Bernh. Appel, Geschichte von … Reigersberg. Linz 1857 – Conr. Meindl, Catalogus canonicorum … Reichersberg … 1884. – Diöcesanarchiv von Schwaben, von Beck, XIII, 1895, S. 49–53. – Ein von Karl Rahl in Wien gemaltes Porträt von Straub befindet sich im Stifte.