ADB:Taddel, Christian Ludwig

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Taddel, Christian Ludwig“ von l. u. in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 37 (1894), S. 341, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Taddel,_Christian_Ludwig&oldid=- (Version vom 6. Dezember 2019, 08:06 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Tacquet, Andreas
Band 37 (1894), S. 341 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Christian Ludwig Taddel in der Wikipedia
GND-Nummer 121678784
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|37|341|341|Taddel, Christian Ludwig|l. u.|ADB:Taddel, Christian Ludwig}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=121678784}}    

Taddel: Christian Ludwig T., geboren am 11. April 1706 wahrscheinlich zu Rostock, studirte hier Jurisprudenz und ward am 27. September 1729 Dr. juris; er ward Director der Justizkanzlei und des Consistoriums daselbst und starb am 12. Juni 1775. Als Consistorialdirector hatte er im J. 1764 die Vorlage für ein neues Gesangbuch in Mecklenburg mit zu beurtheilen. Er selbst hatte schon früher fünf eigene geistliche Lieder im neuen Anhange zum Gesangbuche des Ministeriums in Rostock im J. 1744 erscheinen lassen, welche sich durch dichterischen Schwung und reine, kraftvolle Sprache (nach Koch) auszeichnen. Unter diesen ist das verbreitetste das Osterlied „Höllenzwinger, nimm die Palmen“, das sich noch in Mecklenburger Gesangbüchern und mit dem veränderten Anfang „Ueberwinder, nimm die Palmen“ auch im Württemberger Gesangbuche von 1842 und im Hamburger Gesangbuche von 1842 befindet.

Koch, Geschichte des Kirchenliedes u. s. f., 3. Aufl., Bd. 5, S. 552. – Bachmann, Geschichte des evangelischen Kirchengesanges in Mecklenburg, Rostock 1881, S. 208, 249 und besonders 337. – Rambach, Anthologie IV, S. 453.