ADB:Wisnieski, Oskar

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Artikel „Wisnieski, Oskar“ von Hermann Arthur Lier in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 43 (1898), S. 545–546, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Wisnieski,_Oskar&oldid=- (Version vom 5. Juli 2020, 17:52 Uhr UTC)
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Wisnieski: Oskar W., Maler, wurde am 3. December 1819 in Berlin als Sohn eines Kupferstechers geboren. Nachdem er von seinem Vater die erste Anleitung im Zeichnen und Radiren erhalten hatte, besuchte er von 1834 bis 1837 die Berliner Akademie, dann half er sich selbst weiter, wobei ihm für seine zahlreichen Zeichnungen, Radirungen, Lithographien und Buchillustrationen Menzel als Vorbild diente, während seine Oelgemälde beweisen, daß er Watteau und Lancret mit Erfolg eingehend studirt hatte. Sein Lieblingsthema waren Darstellungen aus der Zeit des Rococo und militärische Vorgänge aus dem vorigen Jahrhundert bis in die Gegenwart hinein. Sein Leben floß in heiterer Ruhe dahin; nur selten verließ er Berlin, um Studienreisen in Nord- und Süddeutschland zu machen, um so fleißiger war er daheim und fortwährend bestrebt, seiner Oeltechnik eine immer größere Geschmeidigkeit zu geben. Er starb zu Berlin am 10. August 1891. Nach seinem Tode veranstaltete die Direction der Nationalgalerie in Berlin eine Ausstellung seiner Werke, die [546] 550 Nummern umfaßte, und die ihn mit allen Gattungen der malerischen und zeichnerischen Technik vertraut zeigte.

(Donop,) Ausstellung der Werke von Oskar Wisnieski in der kgl. National-Galerie. Berlin 1891. – Kunstchronik. Leipzig 1891/92. N. F. III, 212.