ADB:Zittmann, Johann Friedrich

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Zittmann, Johann Friedrich“ von Julius Pagel in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 45 (1900), S. 372, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Zittmann,_Johann_Friedrich&oldid=- (Version vom 1. August 2021, 03:27 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Zittel, Karl
Nächster>>>
Zitz, Katharina
Band 45 (1900), S. 372 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Johann Friedrich Zittmann in der Wikipedia
GND-Nummer 117602558
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|45|372|372|Zittmann, Johann Friedrich|Julius Pagel|ADB:Zittmann, Johann Friedrich}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=117602558}}    

Zittmann: Johann Friedrich Z., geboren 1671 in Teplitz in Böhmen und als königlich polnischer und kurfürstlich sächsischer Generalstabsarzt, Leibarzt und Hofrath am 15. Mai 1757 verstorben, ist in der Litteratur als der Autor des nach ihm benannten Heilmittels der Syphilis bekannt. Nach J. K. Proksch, dem hervorragenden Litteraturkenner und Historiker dieser Affection, beruht diese Verbindung seines Namens mit der schon vorher in den verschiedensten Formen gebräuchlichen Sassaparilla-Abkochung auf einem Irrthum, der dadurch entstanden ist, daß Z. diese Vorschrift dem preußischen Regimentschirurgus Proebisch und dieser sie wieder an Theden übermittelte. Letzterer hat nun dies angebliche Geheimniß als von Z. herrührend in einer 1795 lange nach Zittmann’s Tod erschienenen Schrift veröffentlicht, die ihrerseits eine förmliche kleine Litteratur über das Decoctum Zittmann’s zur Folge hatte. Die wirklichen Publicationen Zittmann’s verzeichnet das Dictionnaire historique IV, 436.

Vgl. Biogr. Lex. VI, 376.